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Frau hebt Arme in einem Feld von Sonnenblumen – FAQ zur Gesundheit – Coaching, FAQ, Nutri-Plus

Keine Hülsenfrucht wird kontroverser diskutiert als Soja. Während Sojaprotein von veganen Sportlern wegen seiner hervorragenden Aminosäurenzusammensetzung gelobt wird, haben andere Angst, dass die Bohne ihren Hormonhaushalt auf den Kopf stellt. Der Mythos, dass Soja zu einer Verweiblichung führt, hält sich hartnäckig.

Verweiblichung durch Sojaprotein?

Keine Hülsenfrucht wird kontroverser diskutiert als Soja. Während Sojaprotein von veganen Sportlern wegen seiner hervorragenden Aminosäurenzusammensetzung gelobt wird, haben andere Angst, dass die Bohne ihren Hormonhaushalt auf den Kopf stellt. Der Mythos, dass Soja zu einer Verweiblichung führt, hält sich hartnäckig.

Eine hohe biologische Wertigkeit, vielseitig einsetzbar und relativ preiswert: Es gibt viele Gründe, die für den Konsum von Soja sprechen. Bei Veganern sowie Vegetariern erfreut sich die Hülsenfrucht daher bereits großer Beliebtheit. Aber auch Fleischesser profitieren von einem vermehrten Soja-Konsum. Neueste Studien weisen zum Beispiel darauf hin, dass das in Sojaprotein enthaltene β-Conglycinin Körperfett und -gewicht reduziert. Mehr dazu liest du hier.

Im letzten Jahr kam eine umfassende Übersichtsarbeit zu dem Ergebnis, dass Soja aufgrund seiner zahlreichen gesundheitsfördernden Eigenschaften eine sinnvolle Ergänzung für jeden Speiseplan ist.

Trotz dieser positiven Studienlage haftet Sojaprotein ein negatives Image an. Insbesondere Männer verzichten lieber auf den Verzehr der gesunden Hülsenfrucht. Der Grund sind die enthaltenen Isoflavone. Isoflavone zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen und werden in der Regel von Pflanzen gebildet, um Fressfeinde abzuwehren.

Hormone in Lebensmitteln

Isoflavone sollen den Hormonhaushalt durcheinanderbringen und zu einer Verweiblichung des Körpers führen. Fakt ist: Die in Soja enthaltenen Isoflavone Daidzein sowieGenistein besitzen eine strukturelle Ähnlichkeit zu dem weiblichen Geschlechtshormon Östrogen und können an dessen Rezeptor binden. Daher werden Isoflavone auch als Phytoöstrogene bezeichnet. Neben Soja enthalten übrigens noch andere Pflanzen Phytoöstrogene. Bekannteste Beispiele sind Traubensilberkerze, Hopfen oder Rotklee. Häufig werden diese Pflanzen daher auch in der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden eingesetzt. Wer also vor einer Verweiblichung durch Sojaprotein Angst hat, muss das geliebte Feierabendbier ebenso fürchten. Auch tierische Lebensmittel wie Eier, Milch sowie Fleisch enthalten übrigens relevante Mengen an hormonell wirksamen Substanzen, darunter auch Östrogen. Auch Weichmacher in Kunststoff (z. B. Bisphenol A) sollen den Hormonhaushalt bei Männern stören.

Sojaprotein: die Studienlage

Wieso ist bei all diesen „Gefahren“ für den männlichen Hormonhaushalt lediglich die Angst vor Soja besonders stark in den Köpfen verankert? Eventuell liegt das daran, dass viele Gegner von Sojaprotein sich auf alte Studiendaten aus Tierversuchen beziehen, die diese Ängste bestätigten. Heute gibt es allerdings neuere Daten (von Untersuchungen an Menschen) und man weiß inzwischen, dass die Verstoffwechselung von Isoflavonen in Tieren nicht direkt mit dem Menschen vergleichbar ist. Eine Meta-Analyse aus dem Jahre 2008 wertete die Daten von 32 Untersuchungen aus. Das Ergebnis: Die Zufuhr von Sojaprotein oder Isoflavonen hatte keine Auswirkung auf den Testosterongehalt bei Männern. In die Auswertung miteinbezogen wurde sowohl das freie Hormon als auch das bioaktive und SHBG-gebundene Testosteron.

Auch epidemiologische Studien weisen nicht auf eine „Verweiblichung“ des männlichen Körpers durch den Konsum von Sojaprotein hin und dass, obwohl in asiatischen Ländern deutlich höhere Mengen an Soja konsumiert werden. Japaner nehmen z. B. im Schnitt 23-54 mg Isoflavone pro Tag auf. Zum Vergleich: Europäer kommen im Durchschnitt auf 0,3-4,5 mg Isoflavone pro Tag. Vegetarier und Veganer nehmen 7-12 mg auf.

Quellen

Proteine sind unentbehrlich für unseren Körper. So übernehmen sie z. B. als Hormone, Enzyme, Abwehrstoffe oder Transportmittel zahlreiche Funktionen in unserem Stoffwechsel. Außerdem fördert eine proteinreiche Ernährungsweise den Muskelaufbau und hilft beim Abnehmen. Doch schadet Protein wirklich den Nieren und wie viel ist eigentlich „zu viel“?

Schadet zu viel Protein den Nieren?

Proteine sind unentbehrlich für unseren Körper. So übernehmen sie z. B. als Hormone, Enzyme, Abwehrstoffe oder Transportmittel zahlreiche Funktionen in unserem Stoffwechsel. Außerdem fördert eine proteinreiche Ernährungsweise den Muskelaufbau und hilft beim Abnehmen. Doch schadet Protein wirklich den Nieren und wie viel ist eigentlich „zu viel“?

Ständig findet in unserem Körper ein Auf- und Abbau von Proteinen statt. Infolgedessen werden defekte Eiweiße ausgetauscht und nicht mehr benötigte Proteine abgebaut. Die freigesetzten und mit der Verdauung aufgenommenen Aminosäuren werden entweder als Bausteine für andere Proteine (z. B. Muskeln) verwendet oder zu anderen Stoffen (z. B. Glucose) abgebaut. Hierzu muss aber zunächst die stickstoffhaltige Aminogruppe abgespalten werden. Es entsteht toxischer Ammoniak (NH3), den wir in Form des wasserlöslichen, unschädlichen Harnstoffs über die Niere sowie den Urin ausscheiden. Diese Reaktion läuft im Harnstoffzyklus in der Leber ab. Gesunde Personen besitzen ausreichende Kapazitäten, um den anfallenden Ammoniak umzuwandeln und Harnstoff auszuscheiden. Was passiert jedoch, wenn man über einen längeren Zeitraum deutlich mehr Protein aufnimmt als empfohlen?

Geht eine proteinreiche Ernährung an die Nieren?

Ältere Studien deuten darauf hin, dass eine proteinreiche Ernährung die Nierenfunktion beeinträchtigen kann. Hauptsächlich wurden dabei aber Personen untersucht, bei denen bereits eine Einschränkung der Nierenfunktion vorlag. Aktuellere Studien an Gesunden bestätigen diese negativen Effekte bislang nicht. Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) liegen gegenwärtig allerdings nicht genügend Daten vor, um den Zusammenhang zwischen der Proteinzufuhr und der Nierenfunktion von Erwachsenen zu beurteilen. Lediglich für Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion weiß man: Zu viel Protein ist schädlich und führt zu einer weiteren Verschlechterung des Zustandes.

Um die Nierenfunktion zu beurteilen, nutzt man die glomeruläre Filtrationsrate (GFR). Sie gibt die Menge an Harn an, die in einer bestimmten Zeit von beiden Nieren gebildet wird. Im Fall einer chronischen Nierenerkrankung oder deren Endstadium, der Niereninsuffizienz, ist die GFR stark beeinträchtigt. Hier sollte die Proteinzufuhr auf 0,4 – 0,8 g / kg Körpergewicht (je nach Stadium der Erkrankung) eingeschränkt werden. In diesem Fall ist es besonders wichtig, Proteine zu bevorzugen, die eine hohe biologische Wertigkeit besitzen. Da eine Erkrankung der Nieren schleichend verläuft, zeigt sich in unspezifischen Beschwerden. Daher wird empfohlen jährlich einen Urintest beim Arzt/bei einer Ärztin zu machen. Übrigens gelten als häufigste Ursachen für ein chronisches Nierenversagen Bluthochdruck und Diabetes.

Wie viel Protein ist zu viel für die Nieren?

Der Begriff „proteinreich“ ist im Lebensmittelrecht eindeutig definiert und darf nur verwendet werden, wenn mindestens 20 % der Kalorien eines Lebensmittels aus Proteinen stammen. In Bezug auf unsere Ernährungsweise gibt es leider keine eindeutige Definition. Hier gilt als „proteinreich“, wenn die zugeführte täglich Kalorienmenge zu mehr als 15 % aus Proteinen stammt.

Die aktuell empfohlene Tageszufuhr (Recommended Dietary Allowance = RDA) liegt für Protein bei 0,8 g / kg Körpergewicht, was etwa 10 % unseres täglichen Energiebedarfes entspricht. Im Gegensatz zu vielen Vitaminen gibt es für Proteine hingegen keine festgelegte obere Zufuhrgrenze (Tolerable Upper Intake Level = UL). Es ist also nicht genau bekannt, ab welcher täglichen Proteinaufnahme mit eventuellen gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu rechnen ist. Derzeit gilt bei Gesunden die doppelte Höhe des Referenzwertes (1,6 g / kg Körpergewicht pro Tag) als sicher. Je nach Quelle wird sogar eine tägliche Zufuhr von 2 -2,5 g / kg Körpergewicht (entspricht etwa 25-30 % der Energiezufuhr) als unbedenklich angesehen. Falls die Proteinzufuhr deutlich über dem Bedarf liegt, sollte man ausreichend trinken, damit der anfallende Harnstoff über den Urin ausgeschieden werden kann.

Eine vegane Ernährungsform beugt zum einen Nierenerkrankungen vor, da Veganer seltener übergewichtig sind und unter Bluthochdruck oder Diabetes leiden. Zum anderen erzielt eine pflanzenbasierte Ernährungsform aber auch bei bereits Erkrankten positive Effekte. Eine Studie zeigt: Ersetzt man bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und Nierenerkrankungen tierisches durch Soja-Protein, besserte sich der Zustand.

Fazit:

Studien, die eindeutig belegen, dass eine proteinreiche Ernährung zu Nierenschäden bei gesunden Personen führt, gibt es bislang nicht. Damit die Nieren langfristig leistungsfähig bleiben, sollte man regelmäßig seine Nierenfunktion überprüfen lassen und auf seinen Blutdruck sowie Blutzucker achten.

Quellen:

Laut des 13. Ernährungsberichts der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) sind 59 % der Männer sowie 37 % der Frauen übergewichtig. Tendenz steigend. Dass Übergewicht ungesund ist, ist bekannt. Vor allem die Fettdepots am Bauch gelten als besonders schädlich. Im Folgenden erfährst du, warum das so ist und was du gegen dein Bauchfett tun kannst.

Wie wird man schädliches Bauchfett los?

Laut des 13. Ernährungsberichts der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) sind 59 % der Männer sowie 37 % der Frauen übergewichtig. Tendenz steigend. Dass Übergewicht ungesund ist, ist bekannt. Vor allem die Fettdepots am Bauch gelten als besonders schädlich. Im Folgenden erfährst du, warum das so ist und was du gegen dein Bauchfett tun kannst.

Unser Fettgewebe besitzt unterschiedliche Funktionen. Als Unterhautfett (subkutanes Fett) wirkt es beispielsweise isolierend und schützt vor Wärmeverlust. Gleichzeitig sorgt es als sogenanntes Baufett für den mechanischen Schutz und polstert z. B. Organe oder die Fußsohle. Zudem dienen die Fettdepots unserem Körper als Energiereserven, auf die er in Notzeiten zurückgreifen kann. Überschüssige Energie lagern wir im Unterhautfettgewebe oder in der Bauchhöhle ein. Letzteres wird auch als viszerales (viscera = Eingeweide) oder intraabdomiales (abdomen = Bauch) Fett bezeichnet. Es umhüllt die inneren Organe wie Darm oder Leber. Je mehr überschüssige Energie dem Körper zur Verfügung steht, desto mehr wird hier eingelagert.

Warum Bauchfett so gefährlich ist

Da Hunger und Entbehrung nur noch selten Teil unseres Alltags sind, benötigt der Körper diese Reserven immer weniger. Unser Bauchfett ist jedoch nicht nur ein passiver Energiespeicher, sondern auch aktives Gewebe. Dies bedeutet, dass es zahlreiche Botenstoffe freisetzt. Einige davon wirken sich negativ auf unsere Gesundheit aus, indem sie z. B. Entzündungsprozesse fördern und den Blutdruck sowie Blutzuckerspiegel beeinflussen. Einer dieser Botenstoffe ist Leptin. Das Hormon wird von den Fettzellen gebildet und signalisiert unserem Körper normalerweise, dass wir satt sind. Je mehr Fettzellen vorhanden sind, umso mehr Leptin wird hergestellt. Wenn zu viel Leptin produziert wird, gerät der Regelmechanismus irgendwann außer Kontrolle und das Gehirn entwickelt eine Resistenz gegen Leptin. Der Körper wird also immun gegen die appetithemmende Wirkung des Hormons.

Andere Botenstoffe wie Adiponektin beeinflussen die Wirkung von Insulin und somit den Blutzuckerspiegel sowie die Blutfettwerte. Mit steigendem Bauchumfang wächst daher das Risiko für Erkrankungen wie Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzinfarkt und Diabetes.

Ab wann ist der Bauch zu dick?

Der Bauchumfang (gemessen auf Nabelhöhe) gilt als wichtigster Indikator für den Anteil an Viszeralfett. Idealerweise sollte dieser unter 94 cm bei Männern und unter 80 cm bei Frauen liegen. Ab 102 cm (Männer) bzw. 88 cm (Frauen) gilt das Risiko für bestimmte Erkrankungen als stark erhöht. Zwar kann auch der BMI zur Ermittlung von Übergewicht herangezogen werden, über die Fettverteilung sagt er allerdings nichts aus. Auch bei schlanken Menschen kann der Anteil an viszeralem Fett übrigens zu hoch sein. Hier bringt auch das Maßband nichts, sondern nur das MRT oder eine Computertomografie.

So wirst du dein Bauchfett los

Für die Entstehung von Bauchfett sind vor allem zwei Dinge maßgeblich: Eine falsche Ernährung und mangelnde Bewegung. Sie führen dazu, dass dem Körper viel überschüssige Energie zur Verfügung steht. Die Fettdepots wachsen und wachsen. Leider ist es nicht möglich, nur an gezielten Körperstellen Fett abzubauen. Wo genau der Körper bei einer Gewichtsabnahme Fett verliert, ist individuell unterschiedlich. Allerdings werden die Depots am Bauch meist zuerst abgebaut. Mit der richtigen Ernährung und Sport lassen sich also schnell Erfolge erzielen.

Die richtige Ernährung

Führt man dem Körper weniger Energie zu als er benötigt, muss er seine Reserven anzapfen. Um Bauchfett abzubauen, ist daher eine kalorienreduzierte Ernährung unvermeidbar. Idealerweise sollte man 300 – 500 Kalorien pro Tag einsparen. Um Kilos zu verlieren, empfiehlt sich eine pflanzliche Ernährungsweise mit viel Obst und Gemüse, Kartoffeln, Vollkorngetreideprodukten und Hülsenfrüchte. Diese Lebensmittel besitzen eine niedrige Energiedichte und sind reich an sättigenden Ballaststoffen. Außerdem versorgen sie den Körper mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Durch ihren hohen Wassergehalt besitzt Gemüse zudem ein hohes Volumen und füllt den Magen schneller. Daher sollte mindestens die Hälfte einer Mahlzeit aus Gemüse und/oder Salat bestehen.

Weißmehlprodukte, Zucker, Alkohol, süße Getränke und Fertigprodukte sollte man hingegen lieber meiden. Sie besitzen viel Energie, liefern gleichzeitig aber wenige Mikronährstoffe und sättigen nur kurz. Auch eine eiweißreiche Kost kann beim Abnehmen helfen. Empfehlenswert ist es, 15-20 % deiner täglichen Kalorien aus pflanzlichen Proteinen, 50-60 % aus komplexen Kohlenhydraten und nicht mehr als 30 % aus pflanzlichen Fetten (Avocado, Rapsöl, Leinöl, Nüsse) zuzuführen.

Leckere pflanzliche Rezepte sind übrigens auch Bestandteil unserer Stoffwechselkur. Diese kann dir helfen, den ersten Schritt in Richtung einer ausgewogenen und gesunden Ernährung zu gehen.

Sport und mehr Bewegung im Alltag

Beim Kampf gegen das überschüssige Fett darf Sport nicht fehlen. Zwei bis dreimal die Woche Ausdauersport (z. B. Inlineskaten, Schwimmen, Radfahren oder Joggen) ist ideal, um Kalorien zu verbrennen. Auch Krafttraining ist wichtig, denn Muskelmasse sorgt dafür, dass auch in Ruhe mehr Energie verbrannt wird. Am besten sind Übungen, die den ganzen Körper beanspruchen. Wer keine Lust hat, sich im Fitnessstudio anzumelden: Liegestütze, Crunches, Planks und Ausfallschritte lassen sich auch zu Hause machen. Es muss aber auch nicht immer ein ausgedehntes Sportprogramm sein. Mit mehr Bewegung im Alltag erzielt man ebenfalls positive Wirkungen. Ein Spaziergang in der Mittagspause, die Treppe statt dem Aufzug oder Ausfallschritte während eines Telefonats. Um deine Aktivität im Alltag zu protokollieren, kannst du einen Schrittzähler nutzen. Experten empfehlen 10.000 Schritte pro Tag zurückzulegen. Jede Art der Bewegung zählt und jeder Schritt bringt dich deinem Ziel näher.

Durchhaltevermögen

Um das ungeliebte Fett wieder los zu werden, muss man also nur die Energiezufuhr über die Ernährung verringern und den Verbrauch durch Sport erhöhen. Klingt zunächst recht einfach, ist aber in der Praxis nicht immer so leicht umzusetzen. Vor allem in der heutigen Zeit, wo an jeder Ecke kalorienreiche Leckereien lauern. Daher gehört neben Sport und Ernährung auch noch Geduld sowie Disziplin zum erfolgreichen Abnehmen dazu. Eine gesunde und langfristige Gewichtsabnahme braucht ihre Zeit. Immerhin haben sich die Kilos ja auch nicht über Nacht angesammelt. Es ist daher wichtig, sich nicht zu hohe Ziele zu setzen. Viel motivierender sind kleinere, realistische Etappenziele.

Quellen:

Wenn es ums Abnehmen geht, liegen Proteine ganz weit vorne. Zu Recht, denn sie besitzen viele Eigenschaften, die sich förderlich auf eine Gewichtsabnahme auswirken. Zahlreiche Diäten und Ernährungskonzepte machen sich dies zunutze und setzen auf High-Protein. Kohlenhydrate hingegen sind als Dickmacher verschrien, die man besser meiden sollte

Aktuelle Studie zeigt: So ungesund ist Low Carb

Wenn es ums Abnehmen geht, liegen Proteine ganz weit vorne. Zu Recht, denn sie besitzen viele Eigenschaften, die sich förderlich auf eine Gewichtsabnahme auswirken. Zahlreiche Diäten und Ernährungskonzepte machen sich dies zunutze und setzen auf High-Protein. Kohlenhydrate hingegen sind als Dickmacher verschrien, die man besser meiden sollte. Diäten wie Atkins oder South Beach schränken daher den Verzehr von Kohlenhydraten drastisch ein. Eine aktuelle Studie zeigte nun jedoch: Low Carb wirkt sich negativ auf unsere Gesundheit und Lebenserwartung aus.

Low Carb kann das Leben verkürzen

Die amerikanischen Wissenschaftler untersuchten den Zusammenhang zwischen der Kohlenhydrataufnahme und Sterberate (Mortalität). Sie untersuchten dazu über 15.000 Erwachsene und verglichen zudem die Daten aus sieben weiteren internationalen Untersuchungen (über 430.000 Teilnehmer) miteinander. Die Ergebnisse verdeutlichen, wie wichtig Kohlenhydrate für unsere Gesundheit sind. Dabei gilt wie so oft: Die richtige Menge ist entscheidend. Personen, die 50-55 % ihres Energiebedarfes über Kohlenhydrate decken, besaßen die längste Lebenserwartung. Zu viel (>70 %) und zu wenig (<40 %) Kohlenhydrate waren mit einer höheren Sterblichkeitsrate verbunden. Im Schnitt lebten Personen, die sich Low Carb ernährten, vier Jahre kürzer. Bei zu hoher Kohlenhydrataufnahme verringerte sich die Lebenserwartung um ein Jahr.

Doch die Experten gingen noch einer weiteren Frage nach: Wenn man Kohlenhydrate reduziert, macht es einen Unterschied, durch welche Nährstoffe man sie ersetzt? Die Antwort lautet eindeutig „Ja“. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Herkunft der Nährstoffe. Ersetzt Fett oder Protein tierischer Herkunft die Carbs, steigt die Sterblichkeitsrate. Tauscht man die Kohlenhydrate hingegen gegen pflanzliche Protein und Fette aus, verringert sich das Sterblichkeits-Risiko und die Lebenserwartung steigt.

Was können wir aus der Studie lernen?

Low Carb lässt vielleicht schneller die Pfunde schmelzen, aber ist langfristig nicht gesund. Die Studienergebnisse sind eindeutig: Eine moderate Kohlenhydrataufnahme ist die ideale Voraussetzung, um gesund alt zu werden. Dies deckt sich auch mit den Empfehlungen der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) e. V., wonach man mindestens 50 % des Energiebedarfes durch Kohlenhydrate decken soll. Dabei sind komplexe Kohlenhydrate, wie sie in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse zu finden sind, zu bevorzugen. Zucker und Weißmehl sollte man hingegen lieber meiden. Wer dennoch seine Kohlenhydrataufnahme beschränken muss oder möchte, sollte die Carbs durch pflanzliche Fette und Proteine ersetzen.

Die optimale Nährstoffverteilung

Unseren Energiebedarf sollten wir zu ...

  • 50-55 % Kohlenhydrate aus Vollkorngetreide, Kartoffeln, Reis, Früchten, Gemüse,
  • 15-25 % Proteine aus Hülsenfrüchten, Nüssen, Vollkorngetreide,
  • max. 30 % Fett aus pflanzlichen Ölen, Nüssen

... decken.

Quellen:

B. Seidelmann et al. Dietary carbohydrate intake and mortality: a prospective cohort study and meta-analysis. Lancet Public Health 2018. Published Online 16.08.2018

D-A-CH Referenzwerten für die Nährstoffzufuhr (DGE et al. 2008)

Süßstoffe geraten heutzutage immer wieder in Verruf. So raten einige Studien von einer Sucralose-Einnahme ab. Warum das so ist und warum eine Einnahme von Sucralose alles andere als bedenklich ist, erfährst du in in unserem nachstehenden Text.

Ist Sucralose unbedenklich?

Süßstoffe geraten heutzutage immer wieder in Verruf. So raten einige Studien von einer Sucralose-Einnahme ab. Warum das so ist und warum eine Einnahme von Sucralose alles andere als bedenklich ist, erfährst du in in unserem nachstehenden Text.

Sucralose

Sucralose ist ein Süßstoff, der 600-mal süßer ist als gewöhnlicher Haushaltszucker. Er wird in einem mehrstufigen, chemischen Prozess aus normalen Haushaltszucker (Saccharose) hergestellt. Der Süßstoff ist im Gegensatz zu Saccharose völlig kalorienfrei.

Heutzutage wird Sucralose in vielen Lebensmitteln als Süßstoff eingesetzt und ist mittlerweile in fast 80 Ländern zugelassen.

Seit über 30 Jahren werden Studien mit dem Süßstoff durchgeführt; diese teils mit unterschiedlichen Ergebnissen.

Ist Sucralose unbedenklich?

Sucralose ist nach aktueller Studienlage als unbedenklich einzustufen. Bei einem normalen Konsum des Süßstoffs treten keine Nebenwirkungen auf.

Die Unbedenklichkeit von Sucralose wurde auch von sämtlichen Zulassungsbehörden und wissenschaftlichen Einrichtungen bestätigt. Hier unter anderem von:

  • UK Food Standards Agency (unabhängige Behörde zur Überwachung der Lebensmittelsicherheit in Großbritannien)
  • European Food Safety Authority (EFSA) (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit)
  • US Food and Drug Administration (FDA) (US-Lebens- und Arzneimittelbehörde)
  • Health Canada (Kanadische Gesundheitsbehörde)
  • Joint (Food and Agriculture Organisation/World Health Organisation) Expert Committee on Food Additives (JECFA) (Gemeinsamer Fachausschuss für Lebensmittelzusätze der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation/Weltgesundheitsorganisation)
  • Deutsches Institut für Risikobewertung

Für alle Süßstoffe gibt es außerdem sogenannte ADI-Werte. Der ADI-Wert (Acceptable Daily Intake) beschreibt die Menge einer Substanz (hier der Süßstoff), die bezogen auf Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht über die gesamte Lebenszeit täglich eingenommen werden kann, ohne das gesundheitliche Probleme auftreten.

Auch wenn der Grenzwert des ADI-Wertes hin und wieder überschritten wird, sind keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigungen zu befürchten. Denn der ADI-Wert beinhaltet einen Sicherheitszuschlag um das Hundertfache. Dennoch sollte eine dauerhafte Überschreitung vermieden werden.

Studien zu Sucralose

Es gibt eine Vielzahl von Studien, die besagen, dass der Süßstoff keinerlei toxische Eigenschaften hat und auch keine sonstigen Nebenwirkungen bekannt sind.

Studien zeigen, dass ein Süßstoffkonsum nicht zu erhöhten Blutzuckerwerten führt und daher auch für Menschen mit Diabetes geeignet ist. Außerdem wirkt sich ein hoher Süßstoffkonsum im Vergleich zu gewöhnlichem Haushaltszucker nicht negativ auf die Zahngesundheit und Übergewicht sowie deren Folgeerkrankungen aus.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch Studien, die den Süßstoff Sucralose gesundheitlich bedenklich einstufen. So soll er beispielsweise das Immunsystem schädigen sowie die Darmflora verändern. Dabei handelt es sich jedoch fast ausschließlich um Studien an Nagetieren oder Studien mit sehr kleinen Versuchsgruppen. Außerdem wird in diesen Studien Sucralose in Reinform verabreicht und dabei noch Mengen, die man als Mensch niemals erreichen würde.

So auch eine Studie in der Nature. Hier kam es bei Mäusen durch eine Sucralose-Einnahme zu Veränderungen der Darmflora. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die Darmflora beim Menschen sehr unterschiedlich ist und nicht mit dem Darm von Mäusen vergleichbar ist.

Studien an Nagetieren nicht auf den Menschen übertragbar

Negative Studien zu Sucralose wurden fast ausschließlich an Nagetieren (vor allem an Mäusen) durchgeführt. Doch zwischen Mensch und Nagetier bestehen vielfältige Unterschiede bezüglich Körperbau, Stoffwechsel, Organfunktionen, Ernährung und Lebensgewohnheiten. So ist beispielsweise die Stoffwechselrate einer Maus viel höher als beim Menschen.

Auch die Ernährung unterscheidet sich zwischen Mensch und Maus. Überwiegt beim Menschen eine kohlenhydratbetonte Ernährung (DGE: 55% der täglichen Ernährung in Form von Kohlenhydraten), so ist die Ernährung von Mäusen stark fettbetont. Dies ist vor allem für Untersuchungen der Darmgesundheit von besonderer Bedeutung, da Darmbakterien sich hauptsächlich von Ballaststoffen ernähren.

Um verschiedene Krankheiten bei Mäusen untersuchen zu können, werden diese auf künstliche Weise in sogenannten „Tiermodellen“ nachgeahmt. Die hervorgerufenen Symptome bzw. Erkrankungen haben jedoch oft nichts mit den menschlichen Krankheiten gemein.

Denn Krankheiten entstehen erst durch ein Zusammenspiel vieler verschiedener Faktoren, die sich häufig gegenseitig beeinflussen und sich meist über einen langen Zeitraum entwickeln. So spielen Ernährung, Lebensgewohnheiten, Stress, Umwelteinflüsse sowie psychische und soziale Faktoren bei der Entstehung von Krankheiten eine wichtige Rolle.

Daher kommen 95 % der Arzneimittel, die sich im Tierversuch als wirksam und sicher erwiesen haben, nicht durch die klinische Prüfung am Menschen. Meist aufgrund unerwünschter Nebenwirkungen.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

Für Diabetiker geeignet

Studien zeigen, dass eine Einnahme von Sucralose nicht zu einem Blutzuckeranstieg führt.

Keine Auswirkungen auf die Zahngesundheit

Sucralose hat keine Auswirkungen auf Karies.

Keine Kalorien

Der Süßstoff ist vollkommen kalorienfrei. Es kann daher für die Gewichtsreduktion förderlich sein sowie für die Vorbeugung von Übergewicht eine wichtige Rolle spielen.

Keine Nebenwirkungen

Studien zeigen keine negativen Nebenwirkungen.

Starke Süßkraft

Stärkere Süßkraft als gewöhnlicher Haushaltszucker, aber dabei vollkommen kalorienfrei.

Da die Unbedenklichkeit von Sucralose wissenschaftlich erwiesen ist, ist dieser Süßstoff auch Bestandteil unserer Eiweißpulver.

Quellen:

Eine pflanzliche Ernährungsweise wird immer beliebter. Vor diesem Hintergrund landet vermehrt die Sojabohne und daraus hergestellte Produkte auf deutschen Tellern. Durch den steigenden Sojaverzehr kommt es zu immer mehr kritischen Fragen: Ist Soja wirkich unbedenklich? Führt Soja zu Fruchtbarkeitsstörungen bei Mann oder Frau?

Wie gesund ist die Sojabohne?

Eine pflanzliche Ernährungsweise wird immer beliebter. Vor diesem Hintergrund landet vermehrt die Sojabohne und daraus hergestellte Produkte auf deutschen Tellern.

Durch den steigenden Sojaverzehr kommt es zu immer mehr kritischen Fragen: Ist Soja wirkich unbedenklich? Führt Soja zu Fruchtbarkeitsstörungen bei Mann oder Frau?

Allgemeines zur Sojabohne

Die Sojabohne zählt zu den ältesten Kultur- und Nutzpflanzen der Erde.

In Asien wird diese Bohne täglich konsumiert. Die westlichen Länder haben dagegen einen geringen Verzehr. Allerdings landen durch den stetig wachsenden Trend einer pflanzlichen Ernährung immer mehr Sojaprodukte auf dem Markt. Denn vor allem Veganer und Vegetarier greifen auf diese Nutzpflanze zurück.

Soja ist vielseitig einsetzbar: Ob gegart, als ganze Bohne oder in Sojaprodukten wie Sojamilch, -joghurt und Tofu.

Hoher Nährstoffgehalt der Sojabohne

Die Sojabohne enthält viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe.

Sie beinhaltet reichlich Mineralstoffe, Vitamine vor allem die B-Vitamine sowie Vitamin E, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Sekundäre Pflanzenstoffe haben unter anderem positive Wirkungen auf Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und das Immunsystem. Außerdem ist die Sojabohne reich an einfach sowie mehrfach ungesättigten Fettsäuren und frei von Cholesterin. Sie besitzt einen hohen Proteingehalt mit allen essentiellen Aminosäuren, die für den Aufbau und Erhalt von Muskelmasse wichtig sind. Die Proteinqualität in Soja ist mit der von Rindfleisch vergleichbar.

Doch warum hat Soja bei solch positiven Nährwerten so ein schlechtes Ansehen?

Die Sojabohne - gesund oder ungesund?

In die Kritik geraten, ist Soja vor allem wegen den enthaltenen Isoflavonen, die zu den sekundären Pflanzenstoffen gerechnet werden. Da sie eine ähnliche Struktur wie das menschliche Geschlechtshormon Östrogen aufweisen, werden sie auch als Phytoöstrogenen bezeichnet. Durch diese Ähnlichkeit können die Isoflavone an die Östrogenrezeptoren binden und ähnlich wie weibliche Geschlechtshormone wirken. Allerdings ist die hormonelle Aktivität der Phytoöstrogene 100-1000 fach geringer.

Viele Studien beschreiben zwar einen Zusammenhang zwischen der Sojaaufnahme und Fortpflanzungsstörungen bei Männern und Frauen, allerdings sind die bisherigen Ergebnisse nicht vergleichbar. Denn es existieren Studien mit unterschiedlichen Dosierungen, verschiedenen Isoflavonformen und Studienlängen.

Bekannt ist, dass Frauen nach der Menopause generell einen niedrigeren Östrogenspiegel besitzen. Deshalb weisen Isoflavone hier eine östrogene Wirksamkeit auf. Dies ist aber nicht bei prämenopausalen Frauen zu sehen: Da hier die körpereigenen Östrogene in großer Zahl vorhanden sind, binden diese an die Rezeptoren und die Bindungsstelle für Phytoöstrogene ist besetzt; sie wirken daher antiöstrogen.

Bisher gibt es also keinen Nachweis, dass sich Soja negativ auf die Fruchtbarkeit auswirkt. Dies ist auch in asiatischen Ländern zu sehen: Obwohl dort viel Soja verzehrt wird, ist die männliche Bevölkerung weder verweiblicht noch unfruchtbar.

In verschiedenen Studien ist auch eine antikanzerogene Wirkung der Isoflavone vor allem in der asiatischen Bevölkerung beschrieben. Zhang und seine Mitarbeiter haben diese Wirksamkeit auf Brustkrebs ebenfalls in Nordamerika nachgewiesen.

Des Weiteren sind positive Effekte auf Wechseljahresbeschwerden und Osteoporose bekannt.

Fazit

Soja hat ein breites Nährstoffprofil, welches kaum mit einer anderen Pflanze vergleichbar ist. Dieses wirkt sich positiv auf die Gesundheit und auf verschiedene Erkrankungen aus.

Generell sollte der Verzehr pflanzlicher Kost gesteigert werden. Somit stellt Soja eine gute Fleischalternative dar.

Quellen:

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