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Testosteron natürlich steigern: 5 Tipps

Das Sexualhormon Testosteron gilt als DER Booster für den Muskelaufbau. Der Erfolg eines Großteils der künstlich hergestellten Steroide (Anabolika) beruht auf einer Nachahmung des männlichen Geschlechtshormons. Allerdings wird nicht selten auch direkt auf künstlich hergestelltes Testosteron zurückgegriffen. Doch warum sich unnötigen Gesundheitsrisiken aussetzen, wenn man die eigene Testosteron-Produktion ankurbeln kann? Wir haben heute fünf Tipps für dich, wie du deinen Testosteronspiegel auf natürliche Weise anhebst.

Testosteron zählt zu den männlichen Geschlechtshormonen (Androgenen). Nicht nur Sexualität und Psyche, sondern auch den Aufbau von Muskeln und Knochen beeinflusst es. Außerdem wird ihm eine stark anabole (muskelaufbauende) Wirkung zugeschrieben. Zeitgleich verringert es die Fettmasse. Ab etwa 40 Jahren sinkt der Testosteronspiegel beim Mann um jährlich 1-2 %. Doch nicht nur das Alter verursacht eine Abnahme des männlichen Geschlechtshormons. Ebenfalls können chronischer Stress, Übergewicht oder Stoffwechselstörungen wie Diabetes zu einem Mangel führen. Typische Anzeichen hierfür sind Übergewicht, Antriebslosigkeit, Muskelabbau sowie ein Verlust der Libido.


So kurbelst du deine Testosteron-Produktion an

  1. Übergewicht und Fettgewebe reduzieren
  2. Studien zeigen, dass zu viele Extra-Kilos bei Männern die Östradiol-Werte im Blut erhöhen. Östradiol zählt zu den weiblichen Geschlechtshormonen (Östrogenen), ist aber in geringen Mengen auch im männlichen Körper vorhanden. Sowohl die Geschlechtsorgane (z. B. Hoden) als auch das Fettgewebe sind in der Lage, Östrogen zu bilden. Daher gilt: je mehr Fettzellen, desto mehr Östradiol – und umgekehrt. Das Hormon fördert nämlich den Fettaufbau und kann bei übergewichtigen Männern beispielsweise zu einer sogenannten Männerbrust führen. Experten sprechen hier häufig von einem Teufelskreis. Hinzu kommt, dass Östradiol u. a. aus Testosteron gebildet wird. Die erhöhte Östradiol-Produktion geht also auch noch auf Kosten des männlichen Geschlechtshormons. Besonders gefährlich ist dabei das Bauchfett, da dieses Fettgewebe sehr aktiv ist. Der Bauchumfang bei Männern sollte daher unter 94 cm liegen. Wie du schädliches Bauchfett loswirst, erfährst du hier.


  3. Optimale Nährstoffversorgung
  4. Die Mikronährstoffe Zink und Magnesium spielen bei der Testosteronproduktion eine wichtige Rolle. Kein Wunder also, dass ein Mangel auch niedrige Testosteron-Werte nach sich zieht. Sowohl Zink als auch Magnesium gehen über den Schweiß verloren. Daher sollten insbesondere Sportler*innen auf eine ausreichende Zufuhr achten.

    Tipp: Mit nur einer nutri+ Zink Tablette kannst du bereits deinen kompletten Tagesbedarf an Zink decken.

    Ebenfalls beteiligt an der Bildung des Sexualhormons ist Vitamin D. Daher untersuchen Forscher, wie sich eine Vitamin-D-Supplementation auf die Testosteron-Werte bei Männern auswirkte. Nach einem Jahr zeigte die Vitamin-D-Supplementation einen signifikant höheren Testosteronspiegel. In der Placebogruppe wurden hingegen keine signifikanten Änderungen der Testosteronspiegel festgestellt. Um dem Abfall des Vitamin-D-Spiegels während den Wintermonaten entgegenzuwirken, empfiehlt sich die Einnahme von Supplementen wie unserem Vitamin D3 + K2 Komplex oder Sport Essentials.

    Eine optimale Versorgung mit Mikronährstoffen ist also essentiell für die Testosteron-Produktion. Aber auch die Makronährstoffe sollten nicht zu kurz kommen. Testosteron ist ein Steroidhormon, dessen Vorstufe Cholesterin ist. Um Cholesterin zu bilden, benötigt der Körper wiederum Fette. Achte also darauf, dass deine Ernährung genügend einfach (z. B. in Olivenöl) sowie mehrfach ungesättigte Fettsäuren (z. B. Avocado, Nüsse) enthält. Zudem beeinflusst die Proteinzufuhr den Stoffwechsel des männlichen Geschlechtshormons. Insbesondere BCAAs (branched-chain amino acids = verzweigtkettige Aminosäuren) stehen dabei oft im Fokus. Untersuchungen zeigen nämlich, dass eine BCAA-Supplementierung zu höheren Testosteronwerten führt. Für Eiweiß gilt jedoch: Sowohl zu wenig als auch zu viel Protein erniedrigen die Testosteron-Level. Ein Rahmen von 20-30 % der Kalorienzufuhr ideal. Das perfekte Lebensmittel für mehr Testosteron sind übrigens Haferflocken. Sie versorgen den Körper nicht nur mit vielen Nährstoffen (u. a. Zink und Magnesium), sondern sind auch wahre Testo-Booster. Die darin vorkommenden Avenacoside binden nämlich an das Sexualhormon-bindendes Globulin (SHBG) und sorgen so für mehr Dihydrotestosteron (die biologisch aktive Form des Hormons) im Blut. Ferner sollten Grün-, Rosen- und Blumenkohl häufiger auf dem Teller landen. Denn das enthaltene Diindolylmethan (DIM) hemmt das Enzym, das aus Testosteron Östradiol bildet.


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  5. Creatin
  6. Creatin gilt als eines der beliebtesten Sportsupplemente und beeinflusst überdies den Testosteron-Stoffwechsel. In einer Studie wurden anfangs täglich 25 g Creatin supplementiert. Nach 7 Tagen wurde die Einnahme auf 5 g pro Tag verringert und dies 14 Tage lang beibehalten. Anschließend untersuchte man die Menge an Testosteron und seiner aktiven Form (Dihydrotestosteron). Das Ergebnis: Die Testosteron-Werte im Blut waren unverändert, jedoch war das Dihydrotestosteron um 56 % (nach 7 Tagen) bzw. 40 % (nach 14 Tagen) erhöht.

    Du möchtest deine Testosteron-Produktion durch die Einnahme von Creatin ankurbeln? Bei uns im Shop findest du Creatin sowohl als Pulver als auch in Kapselform.


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  7. Sport
  8. Moderate Ausdauereinheiten (< 60 Minuten) oder Krafttraining eignen sich ideal, um die Testosteron-Produktion anzukurbeln. Besonders effektiv ist dabei hochintensives Intervalltraining. Aber bitte nicht übertreiben: Sehr langes Krafttraining oder Marathonläufe sind kontraproduktiv. Wer intensive Sportarten ausübt, sollte daher ein- bis zweimal im Jahr seine Testosteron-Werte beim Arzt checken lassen und seinen Trainingsplan gegebenenfalls anpassen.


  9. Intervallfasten
  10. Intervallfasten oder intermittierendes Fasten ist nicht nur sehr gut geeignet, um ein paar Kilos zu verlieren, sondern diese Ernährungsweise fördert auch die Testosteronproduktion. Laut einer Studie sogar um 180 %! Infolge der Fastenzeiten wird das Luteinisierende Hormon (auch als Gonadoliberin oder Gonadotropin-Releasing-Hormon bezeichnet) vermehrt freigesetzt. Dieses stimuliert die Testosteron-Produktion.


Quellen