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Ernährung bei Allergie: Das hilft gegen Heuschnupfen & Co

Tränende Augen, juckende Nase, ständiges Niesen - für Heuschnupfengeplagte werden Frühjahr und Sommer zur Herausforderung. Wenn das Immunsystems verrücktspielt, ist der Leidensdruck oft groß. Wusstest du, dass die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren oder Schwarzkümmelöl deine Beschwerden verringern kann?a

Inhaltsverzeichnis:



Wie entsteht eine Allergie?

Die Aufgabe des Immunsystems ist es Krankheitserreger wie Bakterien oder Viren zu bekämpfen. Bei einer Allergie richtet sich unsere körpereigene Abwehr jedoch gegen harmlose Stoffe wie Pflanzenpollen oder Nahrungsmittelbestandteile. Seit den 70er Jahren treten allergische Reaktionen immer häufiger auf. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts leiden mehr als 30 % der Erwachsenen im Verlauf ihres Lebens unter mindestens einer Allergie. Heuschnupfen gilt dabei als die häufigste Allergiebeschwerde.

Was kann man gegen eine Allergie tun?

Eine Allergie begleitet einen meist ein Leben lang. Oft sind Medikamente der einzige Ausweg. Doch es gibt auch Alternativen! Wir zeigen dir, was bei einer Allergie helfen kann.

Medikamentöse Therapie

Viele Betroffene greifen bei Allergien auf Medikamente zurück. Antiallergika wie Antihistaminika mindern die Symptome, indem sie die Rezeptoren für den Botenstoff Histamin blockieren. Histamin ruft die allergie-typischen Beschwerden wie Schnupfen oder Hautrötungen hervor.

Doch Histamin ist auch ein wichtiger Botenstoff im zentralen Nervensystem und u. a. die Regulation des Appetits und Schlaf-Wach-Rhythmus zuständig. Daher machen einige Antihistaminika müde und werden teilweise auch in Schlafmitteln eingesetzt. Weitere typische Begleiterscheinungen sind Schwindel und Kopfschmerzen. Wer unter Herz-, Nieren- oder Lebererkrankungen leidet, schwanger ist oder stillt, sollte Antihistaminika zudem nur nach ärztlicher Rücksprache einnehmen.

Histaminarme Ernährung

Um die Beschwerden bei einer Allergie wie Heuschnupfen zu verringern, kann es hilfreich sein, auf eine histaminarme Ernährung zu setzen. Histamin ist natürlicherweise in Lebensmitteln enthalten (z. B. in Tomaten oder Spinat) oder entsteht durch bakteriellen Abbau der Aminosäure Histidin. Lebensmittel, die durch Fermentation gewonnen werden oder eine lange Reife-/Lagerzeit besitzen (z. B. Sauerkraut, Käse, Wurst, Wein oder Bier) sind besonders reich an Histamin und sollten gemieden werden. Greife stattdessen lieber auf frische und unverarbeitete Lebensmittel zurück.

Allergene meiden

Nicht immer ist es möglich, die Allergie auslösenden Stoffe zu meiden. Am einfachsten gelingt es bei Lebensmitteln, da enthaltene Allergene im Zutatenverzeichnis aufgeführt sein müssen. Gräsern und Pollen kann man da schon deutlich schwieriger aus dem Weg gehen. Aber auch hier gibt es Tipps, wie der Allergen-Kontakt zumindest reduziert werden kann.

Tipps speziell für Pollenallergiker

  1. Pollenflug-Kalender

Aktivitäten im Freien sind bei Heuschnupfen eine Herausforderung. Ein Pollenflug-Kalender (z. B. in App-Form) kann helfen, die aktuelle Pollenbelastung zu bewerten und seine Aktivitäten dementsprechend zu planen.

  1. Abends lüften

Da die Pollenbelastung generell abends niedriger ist, sollte zu dieser Zeit gelüftet werden. Regelmäßiges Saugen und Wischen hilft zudem, die Pollenbelastung in der Wohnung gering zu halten.

  1. Abends duschen

Wer unter Heuschnupfen leidet, duscht am besten abends und geht mit gewaschenem Haar ins Bett, um die nächtliche Pollenbelastung zu reduzieren und sein Kopfkissen möglichst pollenfrei zu halten.

Omega-3-Fettsäuren supplementieren

Omega-3-Fettsäuren sind vor allem aufgrund ihrer positiven Wirkung auf unsere Gefäße und Herzgesundheit bekannt. Doch sie können auch bei Allergien helfen und die Beschwerden lindern. Verantwortlich hierfür sind ihre antientzündlichen Eigenschaften. Omega-3-Fettsäuren konkurrieren mit der Omega-6-Fettsäure Arachidonsäure um die Enzyme Cyclooxygenase und Lipoxygenase. Die Arachidonsäure wird durch diese beiden Enzyme zu Botenstoffen (Prostaglandinen und Leukotrienen) umgewandelt, die bei der Entstehung von Entzündungen und Allergien eine Rolle spielen. Je weniger Omega-3-Fettsäuren vorhanden sind, desto mehr Omega-6-Fettsäuren können zu entzündungsfördernden Botenstoffen umgewandelt werden. Auch aus Omega-3-Fettsäuren werden Botenstoffe gebildet. Diese wirken jedoch entzündungshemmend und sich daher positiv auf allergische Erkrankungen aus.

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Ernährung bei entzündlichen Erkrankungen

Arachidonsäure kommt vor allem in Fleisch und tierischen Fetten vor oder wird im Körper selbst aus der Omega-6-Fettsäure Linolsäure gebildet. Bei entzündlichen Autoimmunerkrankungen wie Rheuma oder Multiple Sklerose wird daher eine Arachidonsäure-arme Ernährung empfohlen.

Mehr zum Thema liest du im Blogbeitrag Was du über Omega-3-Fettsäuren wissen musst.

In welchen Lebensmitteln sind Omega-3-Fettsäuren?

Die Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure (ALA) zählt zu den essentiellen Nährstoffen. Das bedeutet, dass sie täglich über die Nahrung aufgenommen werden muss. Linolensäure findet sich in pflanzlichen Ölen (z. B. Rapsöl, Leinöl), Nüssen (z. B. Walnüsse), Chia- sowie Leinsamen, Weizenkeimen oder Avocado. Aus ihr kann unser Körper die sogenannten langkettigen Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) bilden, welche wiederum als Vorstufe für entzündungshemmende Botenstoffe dienen. Da die Umwandlung von Linolensäure zu EPA oder DHA jedoch begrenz ist, sollten auch diese beiden langkettigen Omega-3-Fettsäuren über die Nahrung aufgenommen werden. Leider sind diese fast ausschließlich in fettreichem Seefisch oder Algen zu finden. Vegane Nahrungsergänzungsmittel wie die nutri + Omega-3-Kapseln helfen, den Bedarf zu decken. Für eine kombinierte Zufuhr an Omega-3, Vitamin D und K kannst du zu unseren O3-D3-K2 Tabletten zurückgreifen. Hier erfährst du mehr zu dem Produkt.

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Warum pflanzliches Omega-3 die bessere Wahl ist!

Der Omega-3-Gehalt kann je nach Fischart und Haltungsform enorm schwanken. Zudem hat die Überfischung und die Zerstörung mariner Lebensräume katastrophale Auswirkungen. Daher liegt es nur Nahe, den Umweg über den Fisch zu vermeiden und direkt den Ursprung der gesunden Fettsäuren zu nutzen – Algen. Mehr dazu liest du in diesem Blogbeitrag.

Kreuzallergien im Blick behalten

Gerade Pollenallergiker*innen reagieren häufig auch auf bestimmte Nahrungsmittel allergisch bzw. verschlimmern diese ihre Beschwerden. Typisches Beispiel einer Kreuzkontamination sind Birkenpollen und Apfel, da beide eine ähnliche Allergenstruktur haben. Ob und wie stark die Reaktion auf bestimmte Nahrungsmittel ausfällt, kann individuell sehr unterschiedlich sein. Viele Nahrungsmittel verursachen in gegartem Zustand beispielsweise keine Probleme. Auch Inhaltsstoffe in Kosmetika oder Reinigungsmittel können übrigens die Beschwerden verschlimmern.

Schwarzkümmelöl

Schwarzkümmel (Nigella sativa) wurde bereits im alten Ägypten als Heilpflanze verwendet. Die enthaltenen ätherische Öle sollen nicht nur bei Verdauungsbeschwerden helfen, sondern auch das Immunsystem stärken und die Ausschüttung von Histamin verringern. Wissenschaftliche Untersuchungen bei Asthma bronchiale und Heuschnupfen deuten darauf hin, dass Schwarzkümmel eine antiasthmatische und antiallergische Wirkung aufweist. Du findest Schwarzkümmelöl auch in unserem Entlüfter.

Mehr zur Wirkung von Schwarzkümmelöl erfährst du im Blogbeitrag Schwarzkümmel: Traditionelles Heilmittel und Superfood.

Schwarzkümmelöl

Desensibilisierung

Eine Desensibilisierung (auch Hyposensibilisierung genannt) ist eine Allergen-spezifische Immuntherapie, bei der das Immunsystem langsam an das Allergen gewöhnt wird. Das Auftreten einer allergischen Reaktion soll so verhindert bzw. verringert werden. Gute Ergebnisse lassen sich bei Pollen-, Milben- oder Tierhaarallergien erzielen. Bei Nahrungsmittelallergien ist die Desensibilisierung bislang noch nicht anwendbar. Wer sich zu diesem Schritt entscheidet, sollte die Behandlung über drei Jahre durchführen.

Quellen:

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