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Nährstoffdieb Pille

Die Antibabypille (kurz: Pille) enthält eine Mischung aus den weiblichen Geschlechtshormonen Östrogen und Gestagen. Sie ist das am häufigsten verwendete Verhütungsmittel in Deutschland und gilt als nahezu 100 %ig sicher (bei korrekter Einnahme werden 3 von 1000 Frauen, die die Pille ein Jahr lang nehmen, schwanger).

Neben den bekannten Nebenwirkungen wie Übelkeit, Migräne, Stimmungsschwankungen und Gewichtszunahme, kann die Pille auch den Vitalstoffhaushalt des Körpers durcheinanderbringen, ebenso seine Fähigkeit den Blutzuckerspiegel richtiggehend unter Kontrolle zu halten.
Vor allem der B-Vitamin-Stoffwechsel ist davon betroffen, Frauen die mit der Pille verhüten, haben einen wesentlich höheren Bedarf an den Vitaminen B1, B2, Vitamin B12, Folsäure und ganz besonders an Vitamin B6 (Niacin). Das liegt daran, dass die Aminosäure Tryptophan (eine Vorstufe von Niacin) durch den Gebrauch der Pille stärker verstoffwechselt wird.
Ebenso haben sie meist einen erhöhten Bedarf an Zink (schon eine unserer Zink Tabletten deckt den Tagesbedarf), Magnesium, Vitamin D und Vitamin C.

Die Hormone belasten den Organismus zusätzlich, sodass er mehr Vitamine und Mineralien benötigt als sonst. Dies kann durch Stress, eine Diät oder Rauchen noch verstärkt werden und zu chronischen Nährstoffmängeln führen.

Die B-Vitamine werden von der Pille geradezu „verschlungen“, dabei sind sie von essentieller Wichtigkeit für das Nervensystem, gesunde Haut und Haare, das Immunsystem und einen funktionierenden Stoffwechsel.

Besonders Frauen, die die Pille absetzen, um schwanger zu werden, müssen aufpassen, dass sie zusätzliche Folsäure zuführen. Die Östrogene der Pille führen zu einer Herabsenkung des Blutspiegels an Folsäure und erhöht somit die Gefahr, dass der Embryo in den ersten Wochen der Schwangerschaft geschädigt wird. Zwischen dem Absetzen der Pille und dem Versuch schwanger zu werden, sollten somit im Idealfall einige Wochen liegen, auf jeden Fall aber sollten Frauen schon vorab mit der Zufuhr eines orthomolekularen Folsäurepräparats (> 400 Mikrogramm pro Tag) beginnen.