Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Wir spenden für Tier- und Umweltschutz
kostenlos ab 60 €* – klimaneutral & innerhalb von 24 h
Vegan Icon  100% vegan & tierversuchsfrei
Mehr als 1 Mio. zufriedene Kunden
Alle
Nahaufnahme eines Schweins mit großen, rosa Ohren und freundlichem Gesichtsausdruck.
Hinweis: KI-generierte Darstellung

Fleischkonsum in Deutschland und die Auswirkungen


Kaum ein anderes Lebensmittel hat so viele negativen Auswirkungen auf die Umwelt wie Fleisch. Denn der Fleischkonsum führt zu einem erhöhten Artensterben, einer hohen Ressourcenverschwendung und begünstigt den Klimawandel.


Der Fleischkonsum in Deutschland

Pro Jahr verzehren die Deutschen durchschnittlich etwa 52 kg Fleisch. Dabei essen Männer doppelt so viel Fleisch wie Frauen; Männer im Schnitt etwa 1100 g die Woche, Frauen dagegen nur 600 g. Besonders beliebt sind dabei Schweine- und Geflügelfleisch.

Obwohl die Verbraucher versuchen den Fleischkonsum zu reduzieren und auch der Anteil an Vegetariern und Veganern deutlich ansteigt, isst trotzdem noch etwa 75% der Bevölkerung täglich Fleisch.Daraus resultieren erschreckende Zahlen. Im Laufe eines Lebens verzehrt jeder Deutsche im Durchschnitt 1.094 Tiere: davon 945 Hühner, 46 Schweine, 46 Puten, 37 Enten, 12 Gänse, 4 Rinder und 4 Schafe. Diese großen Massen können nur durch eine Massentierhaltung gewährleistet werden.


Die Massentierhaltung

Inzwischen stammt der größte Anteil der Fleischproduktion aus Betrieben der Massentierhaltung. In der Massentierhaltung stehen den Tieren nur wenige Quadratmeter zur Verfügung, sodass sie ihren natürlichen Bedürfnissen nicht nachgehen können. Diese Betriebe und Schlachthöfe befinden sich meist fernab von menschlichen Siedlungen. Denn die Menschen möchten das Fleisch ohne schlechtes Gewissen, ohne Gestank und ohne Blut genießen.

Da die Tiere auf engstem Raum in großen Massen zusammenleben, kommt es häufig zu Erkrankungen und Infektionen. Um diese zu bekämpfen, erhalten die Tiere Antibiotika über das Trinkwasser. Etwa 75% der verkauften Antibiotika in Deutschland werden an die Tiere verabreicht. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht außerdem davon aus, dass derzeit gesunde Tiere mehr Antibiotika bekommen als kranke Menschen.

Letztlich haben die Tiere in der Massentierhaltung nur ein kurzes und trauriges Leben bis zu ihrer Schlachtung. Doch auch der Anteil der Tiere, die schon vor der Schlachtung sterben, ist hoch. Beispielsweise sterben mehr als 20% aller Schweine schon während der Mast.

Auch der sterile Umgang und der häufige Einsatz von Antibiotika führt dazu, dass die Darmbakterien der Tiere geschädigt werden und folglich kein Vitamin B12 mehr synthetisiert werden kann. Daher erhalten die Tiere in der Massentierhaltung Vitamin B12-Präparate. Näheres zu Vitamin B12 erfahrt ihr unter Basiswissen Mikronährstoffe


Die Auswirkungen des Fleischkonsums


Ressourcenverschwendung

Der heutige hohe Fleischkonsum zehrt an den Ressourcen der Erde. So werden zur Herstellung eines Kilogramms Schweinefleisch etwa 10.000 Liter Wasser benötigt, für Rindfleisch sogar 15.000 Liter. Gleichzeitig haben 1,1 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.


Klimawandel

Ein hoher Fleischkonsum ist eine wesentliche Ursache der globalen Erwärmung. Denn die Erzeugung und der Konsum tierischer Lebensmittel, vor allem Fleisch, sind für einen Großteil der Treibhausgase Lachgas und Methan verantwortlich, die weitaus klimaschädlicher sind als das Kohlendioxid (CO2). Weltweit ist die Viehhaltung für etwa 14,5% aller Treibhausgase verantwortlich. Treibhausgase führen dazu, dass die Durchschnittstemperatur der Atmosphäre und der Meere ansteigt. Dies hat zur Folge, dass Umweltkatastrophen gehäuft auftreten.


Artensterben

Ein hoher Fleischkonsum beschleunigt das Artensterben auf der Welt. In vielen Ländern werden Wälder abgeholzt, um Weide- oder Anbauflächen für die Produktion von Futtermittel zu gewinnen. Aufgrund der Abholzung von Regenwald verschwinden viele Tier- und Pflanzenarten von unserem Planeten. Auch in Industrieländern sind immer mehr Pflanzen- und Tierarten vom Aussterben bedroht.


Hunger

Eigentlich produzieren wir heutzutage genügend Lebensmittel, um die gesamte Weltbevölkerung satt zu bekommen. Trotzdem geht heute noch jeder neunte Mensch auf der Welt hungrig ins Bett. Weltweit haben etwa 815 Millionen Menschen nicht genug zu essen, betroffen sind vor allem Menschen in Entwicklungsländern. Nur fast die Hälfte des weltweit angebauten Getreides dient als Lebensmittel, etwa ein Drittel ist für die Tierernährung bestimmt. Zur Produktion von beispielsweise einem Kilogramm Schweinefleisch benötigt der Landwirt rund drei Kilogramm pflanzliches Futter. Die hohe Nachfrage nach Mais, Soja oder Weizen als Futtermittel führt zu steigenden Preisen dieser Nahrungsmittel. Die Menschen in den ärmeren Ländern können sich diese Grundnahrungsmittel dann nicht mehr leisten. Außerdem werden Kleinbauern von ihrem Land verdrängt und können selbst keine Nahrung mehr anbauen.


Zunehmende Erkrankungen

Mittlerweile sprechen immer mehr Menschen nicht mehr auf eine Behandlung mit Antibiotika an. Die Ursache ist der häufige Gebrauch von Antibiotika und das nicht nur in Artpraxen oder Krankenhäusern. Denn in der Massentierhaltung werden Antibiotika präventiv gegen Erkrankungen eingesetzt. Die Bakterien fangen dann an zu mutieren und werden gegen die eingesetzten Antibiotika resistent. Die resistenten Bakterien gelangen nun über den Verzehr von Fleisch in den menschlichen Körper. Die Antibiotika versagen dann gegen diese resistent gewordenen Bakterien und Krankheiten können nicht richtig behandelt werden.


Fazit

Ein hoher Fleischkonsum hat viele negativen Auswirkungen. Denn der Fleischkonsum führt zu einem erhöhten Artensterben, einer hohen Ressourcenverschwendung und begünstigt den Klimawandel. Aufgrund dessen ist es von Vorteil auf Fleisch zu verzichten.

Eine gute Alternative zu Fleisch ist beispielsweise Tofu. Denn Tofu enthält ebenfalls wertvolle Proteine, bei weniger Fett und Kalorien. Es ist cholesterinfrei, ressourcenschonender und umweltfreundlicher. Für alle die kein Tofu mögen und nach einem Ersatz zu herkömmlichen Fleischprodukten suchen, eignen sich Fleischersatzprodukte.

Wer trotzdem nicht auf Fleisch verzichten möchte, sollte beim Metzger des Vertrauens das Fleisch kaufen.

Quellen

Ähnliche Blogbeiträge

Umwelt- & Tierschutz

Schriftzug "PLANT BASED" auf einem weißen Hintergrund mit einer grünen Pflanze.

Vegan ernähren: Mache ich als Einzelperson einen Unterschied?

Wir alle wollen etwas bewegen: Doch kann ich als Einzelperson überhaupt einen Unterschied machen?
Weißes Labor Tiermaus auf einer Vielzahl von bunten Pillen und Tabletten.

Tierversuche: überflüssige Tradition?

Pro Jahr werden in deutschen Tierversuchslaboren Millionen Tiere gequält. Dabei gäbe es mittlerweile genügend tierversuchsfreie Methoden, die Tierversuche langfristig ersetzen könnten.
Bunte Auswahl an frischem Gemüse und Obst, darunter Salate, Dips und aromatische Zutaten auf einem Tisch.

Veganuary – einen Monat vegan ernähren – Was kannst du erreichen?

Ein veganer Monat hat viele Vorteile für Umwelt, Tiere & Gesundheit! Erfahre mehr im Blog über Veganuary - die perfekte Gelegenheit zum Einstieg.
Wassertropfen auf einer Oberfläche mit einem schwimmenden Plastikbecher im klaren Wasser.

Müll im Meer und die Folgen


Unsere Meere versinken im Müll – täglich wird der Ozean zur Müllhalde. Auf jedem km² schwimmen bis zu 18.000 Plastikteile, eine Katastrophe für Tiere und Umwelt.
Nahaufnahme von Bienen auf einer Wabe, die Honig produzieren und das Bienenstock-Ökosystem zeigen.

Nehmen wir den Bienen den Honig weg?

Bienen sind essentiell für die Umwelt, aber ihr Bestand schwindet durch Bienensterben. Trotzdem werden sie aufgrund der hohen Honignachfrage in Massen gezüchtet.
" Newsletter Gewinnspiel
Gewinne einen 200 € nutri+ Gutschein!
  • ✓ 10% Willkommensrabatt
  • ✓ Regelmäßige attraktive Angebote
  • ✓ Wissen für Fitness, Ernährung & Rezepte

Ich möchte den Newsletter abonnieren und regelmäßig über Trends, Angebote und Gutscheine von nutri-plus.de informiert werden. Damit nehme ich automatisch am Gewinnspiel teil. Eine Abmeldung ist jederzeit im Newsletter oder via info@nutri-plus.de möglich. Es gelten die und .

Geschenk200 € Gewinnen!