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Magnesium
Was ist Magnesium?
Magnesium ist ein lebensnotwendiger Mineralstoff, den unser Körper für zahlreiche Funktionen benötigt. Der überwiegende Teil unseres Gesamtkörpermagnesiums befindet sich in den Knochen und Muskeln. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Magnesium wichtige Aufgaben in diesen Körperbereichen hat. Magnesium ist zudem an etwa 600 Enzymreaktionen als Enzymbestandteil oder Coenzym im Organismus beteiligt.
Da der Körper Magnesium nicht selbst herstellen kann, muss es über die Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden.
Wofür braucht der Körper Magnesium?
Magnesium…
- trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei
- trägt zum Elektrolytgleichgewicht bei
- trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei
- trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei
- trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei
- trägt zu einer normalen Eiweißsynthese bei
- trägt zur normalen psychischen Funktion bei
- trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei
- trägt zur Erhaltung normaler Zähne bei
- hat eine Funktion bei der Zellteilung
Welche Lebensmittel besitzen einen hohen Magnesiumgehalt?
Reich an Magnesium sind beispielsweise Vollkornprodukte, Kerne, Samen und Nüsse. Weitere gute Magnesiumquellen sind Hülsenfrüchte, Fisch und grünes Blattgemüse wie Spinat. Aufgrund der Verzehrhäufigkeit liefern auch Kartoffeln, Fleisch und (Milch-)produkte trotz eines geringen Magnesiumgehalts einen nennenswerten Beitrag zur Magnesiumversorgung.
Was passiert bei einem Magnesiummangel?
Ein Magnesiummangel ist in Deutschland bei gesunden Menschen mit üblichen Ernährungs- und Lebensgewohnheiten selten. Zu den Ursachen eines Mangels zählen u. a. gastrointestinale Störungen wie chronische Durchfälle und Erbrechen, aber auch Nierenerkrankungen, chronischer Alkoholkonsum und die Zufuhr bestimmte Medikamente wie Diuretika.
Die Symptome eines Mangels sind sehr unspezifisch und daher schwierig zu erkennen. Zu Beginn äußern sich Beschwerden wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, innere Unruhe und Abgeschlagenheit. Im weiteren Verlauf können ernsthaftere Probleme wie Muskelkrämpfe und -zuckungen, Taubheitsgefühle und in schweren Fällen Herzrhythmusstörungen auftreten.
Wie viel Magnesium sollte ich pro Tag aufnehmen?
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt als Schätzwert für eine angemessene Magnesiumzufuhr für Frauen 300 mg pro Tag und für Männer 350 mg täglich an. Schwangere und Stillende haben keinen Mehrbedarf an Magnesium.
Welche Magnesiumformen gibt es?
Es gibt anorganische und organische Magnesiumformen. Anorganische Formen wie Magnesiumoxid besitzen eine Depot-Funktion, welche den Körper auch längerfristig versorgt. Organische Magnesiumformen wie Magnesiumcitrat, Magnesiumtaurinat oder Magnesiumbisglycinat sind an Aminosäuren oder Citrat gebunden. Diese Formen können vom Körper besser verwertet werden, was dazu führt, dass sie eine höhere Bioverfügbarkeit aufweisen und schneller ihre Wirkung entfalten können.
Können andere Mineralstoffe die Magnesiumaufnahme hemmen?
Diverse Mineralstoffe können die Magnesiumaufnahme beeinträchtigen. Wer eine hohe Zufuhr von Calcium, Zink, Eisen, Phosphor, Kupfer und Mangan über Nahrungsergänzungsmittel einnimmt, sollte dies nicht zusammen mit einem Magnesiumpräparat tun.
Wie nehme ich Magnesiumpräparate am besten ein?
Du solltest die Tagesdosis nicht auf einmal einnehmen, sondern über den Tag verteilt; sprich bei unseren Magnesium Kapseln solltest du die Einnahme auf 2-3 Portionen pro Tag aufteilen. Das ist wichtig, da kleinere Mengen oft besser verträglich sind und der Körper nur eine begrenzte Menge an Magnesium effizient aufnehmen kann.