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Vitamin D: Hilft es bei Corona?

Vitamin D spielt eine wichtige Rolle im Immunsystem. Das Vitamin interagiert mit den meisten Immunzellen, z. B. Makrophagen oder B- und T-Lymphozyten. Zudem stimuliert es die Expression von Cathelicidin. Das Peptid wirkt antimikrobiell und bekämpft Viren, Bakterien sowie Pilze. Darüber hinaus beeinflusst Vitamin D Entzündungsprozesse positiv.

Verständlich, dass Vitamin D aufgrund seiner wichtigen Bedeutung für das Immunsystem, auch im Zuge der Corona-Pandemie an Aufmerksamkeit gewonnen hat. Im Internet kursieren zahlreiche Berichte, die Vitamin D als Wundermittel bei Corona anpreisen. Doch sind diese Versprechungen wissenschaftlich haltbar?

Inhaltsverzeichnis:

  1. Studienlage: Vitamin D und Corona
  2. Schützt Vitamin D vor Corona?
  3. Vitamin D Mangel und Corona
  4. Vitamin D beeinflusst Entzündungsprozesse
  5. Wie häufig tritt ein Vitamin D Mangel auf?

Studienlage: Vitamin D und Corona

Bereits am Anfang der Corona-Pandemie deutete eine Untersuchung der Universtität Hohenheim auf die positive Rolle von Vitamin D im Verlauf einer Corona-Erkrankung hin. Ein niedriger Vitamin D Spiegel soll das Risiko für schwere COVID-19 Verläufe erhöhen. 

Hierzu wurden 30 Studien mit 53.000 COVID-19-Patienten verglichen. Mehrere Studien kamen zu dem Ergebnis, dass ein Vitamin D Mangel bei Corona-Patienten zu einem schwereren Krankheitsverlauf führt und einen Indikator für den Schweregrad sowie die Sterblichkeit darstellt. Darüber hinaus zeigte sich, dass der Krankheitsverlauf bei Rauchern, Personen über 50 Jahren und Erkrankungen wie Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes schwerer bzw. sogar tödlich verlaufen kann. 

Inzwischen gibt es weitere Studien, die auf einen Zusammenhang des Vitamin D Spiegels und der Schwere des Krankheitsverlaufs bei Corona hinweisen. Die Studien untersuchten aber nur den Vitamin D Spiegel, wenn die Corona-Infektion bereits ausgebrochen war. Bislang wusste man also nicht, ob die COVID-Infektion selbst eventuell zu dem Vitamin D Mangel führte. Eine aktuelle Arbeit aus Israel untersuchte nun die Vitamin D Spiegel von 1176 COVID-19 Patienten bereits vor deren Infektion. Die Ergebnisse zeigten, dass bei einem Vitamin-D-Mangel (< 20 ng/ml) eine um 14 mal höhere Wahrscheinlichkeit vorliegt, an einem schweren COVID-19-Verlauf zu erkranken. Die Sterberate lag mit 25,6 % ebenfalls deutlich höher als in der Gruppe mit ausreichender Vitamin D Versorgung (2,6 %). Von den Personen, die vor der Corona-Infektion niedrige Vitamin D Spiegel hatten, erkrankten etwa 50 % an einem schwerem Verlauf. Bei COVID-Infizierten, die vor der Ansteckung normale Vitamin D Werte hatten, trat ein schwerer Verlauf bei weniger als 10 % auf.  

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Schützt Vitamin D vor Corona?

Laut aktueller Studienlage ist die Wahrscheinlichkeit an einem schweren Verlauf von COVID-19 zu erkranken bei Menschen mit ausreichender Vitamin D Versorgung geringer. Ein Vitamin D Mangel hingegen erhöht das Risiko für einen schweren Verlauf nach einer Infektion sowohl bei der Delta- als auch bei der Omikron-Variante. Ob Vitamin D vor Corona schützt und eine Infektion verhindern kann, ist allerdings noch unklar. Neben Vorerkrankungen, genetischen Faktoren, Alter und generellem Gesundheitsstatus, spielt vermutlich aber auch die Vitamin-D-Versorgung eine wichtige Rolle für die Anfälligkeit gegenüber dem Corona-Virus sein. Weitere Forschungsarbeiten sollen nun klären, ob die Einnahme von Vitamin D Tabletten vor Corona schützen kann.  

Vitamin D Mangel und Corona

Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, starkes Übergewicht und Bluthochdruck gehen ebenfalls mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf der COVID Infektion einher. Was diese Erkrankungen gemeinsam haben: Die Betroffenen besitzen häufig erniedrigte Vitamin-D-Spiegel. Auch bei älteren Personen tritt häufig ein Vitamin-D-Mangel auf. Daher sollten insbesondere ältere Menschen und Betroffene mit Vorerkrankungen die Vitamin-D-Spiegel regelmäßig kontrollieren lassen und insbesondere in der dunklen Jahreszeit auf Supplemente (z. B. Unsere O3-D3-K2 Vegan Kapseln oder D3 + K2 Depot Tabletten) zurückgreifen. Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D ist ein essentieller Bestandteil für ein starkes Immunsystem. 

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Sowohl in unseren Mikronährstoffkombis (z. B. Immun und Vegan Essentials) als auch in unserem D3-K2-Kombinationsprodukt verwenden wir pflanzliches Vitamin D3, das aus Flechten gewonnen wird.

Vitamin D beeinflusst Entzündungsprozesse

Neben dem Immunsystem beeinflusst Vitamin D auch das sogenannte Renin-Angiotensin-System (RAS). Dieses reguliert z. B. den Blutdruck. Bei einer Corona-Infektion wird eine wichtige Schaltstelle in diesem Regelmechanismus gestört. Laut Studie geraten die pro-entzündlichen und anti-entzündlichen Prozesse aus dem Gleichgewicht. Ein Vitamin-D-Mangel begünstigt dies noch zusätzlich. Die Entzündungen werden verstärkt und können zu schweren Komplikationen (z. B. dem sog. akuten Atemnotsyndrom) führen.

Wenn Verdacht auf eine Infektion besteht, sollten daher unbedingt die Vitamin-D-Spiegel überprüft und ein eventueller Mangel schnellstmöglich behoben werden. 

Du möchtest mehr über Vitamin D wissen? Dann schau dir unseren Blogbeitrag Vitamin D – Zufuhr, Mangel, Wirkung, Bedarf an.

Vitamin D Zufuhr, Mangel, Wirkung, Bedarf

Wie häufig tritt ein Vitamin-D-Mangel auf?

Vitamin D ist streng genommen kein richtiges Vitamin, denn es kann von uns selbst in der Haut gebildet werden. Voraussetzung: Genügend Sonnenstrahlung – genauer UV-B-Strahlung – gelangt auf die Haut. Insbesondere im Winter ist die Sonne aber nicht mehr intensiv genug. Mit dem Alter nimmt zudem die Fähigkeit der Haut zur Vitamin-D-Synthese ab. Ein Vitamin-D-Mangel tritt daher vor allem im Alter auf. Der Vorläufer von Vitamin D in der Haut, reduziert sich im Alter von 20 bis 80 Jahren um etwa die Hälfte. Aber auch bei der jüngeren Bevölkerungsgruppe ist ein Vitamin-D-Mangel keine Seltenheit. Arbeiten im Büro und wenig Aktivität im Freien tragen dazu bei, dass wir wenig Vitamin D bilden. Generell zählt ein Vitamin-D-Mangel zu den häufigsten Vitamin-Mangelerscheinungen. Daten des Robert Koch-Instituts zufolge sind 56 % der deutschen Erwachsenen unzureichend mit Vitamin D versorgt. 

Warum du übrigens auch im Sommer Vitamin D supplementieren solltest, erfährst du in diesem Blogbeitrag.

 Quellen:

 

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