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Vitamin D: Hilft es bei Corona?

Vitamin D spielt eine wichtige Rolle im Immunsystem. Das Vitamin interagiert mit den meisten Immunzellen, z. B. Makrophagen oder B- und T-Lymphozyten. Zudem stimuliert es die Expression von Cathelicidin. Das Peptid wirkt antimikrobiell und bekämpft Viren, Bakterien sowie Pilze. Darüber hinaus beeinflusst Vitamin D Entzündungsprozesse positiv.

Verständlich, dass Vitamin D aufgrund seiner wichtigen Bedeutung für das Immunsystem, auch im Zuge der Corona-Pandemie an Aufmerksamkeit gewonnen hat. Im Internet kursieren zahlreiche Berichte, die Vitamin D als Wundermittel bei Corona anpreisen. Doch sind diese Versprechungen wissenschaftlich haltbar?

Aktuelle Studie: Vitamin und Corona

Die Universität Hohenheim hat 30 Studien mit 53.000 COVID-19-Patienten untersucht. Mehrere Studien kamen zu dem Ergebnis, dass ein Vitamin-D-Mangel bei Corona-Patienten zu einem schwereren Krankheitsverlauf führt und einen Indikator für den Schweregrad sowie die Sterblichkeit darstellt. Darüber hinaus zeigte sich, dass der Krankheitsverlauf bei Rauchern, Personen über 50 Jahren und Erkrankungen wie Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes schwerer bzw. sogar tödlich verlaufen kann. Was diese Erkrankungen gemeinsam haben: Sie gehen häufig mit einem erniedrigten Vitamin-D-Spiegel einher. Auch bei älteren Personen tritt häufig ein Vitamin-D-Mangel auf. Daher sollten insbesondere ältere Menschen und Betroffene mit Vorerkrankungen die Vitamin-D-Spiegel regelmäßig kontrollieren lassen und insbesondere in der dunklen Jahreszeit auf Supplemente (z. B. unsere Nutri-Plus Produkte) zurückgreifen.  

Vitamin D beeinflusst Entzündungsprozesse

Neben dem Immunsystem beeinflusst Vitamin D auch das sogenannte Renin-Angiotensin-System (RAS). Dieses reguliert z. B. den Blutdruck. Bei einer Corona-Infektion wird eine wichtige Schaltstelle in diesem Regelmechanismus gestört. Laut Studie geraten die pro-entzündlichen und anti-entzündlichen Prozesse aus dem Gleichgewicht. Ein Vitamin-D-Mangel begünstigt dies noch zusätzlich. Die Entzündungen werden verstärkt und können zu schweren Komplikationen (z. B. dem sog. akuten Atemnotsyndrom) führen.

Wenn Verdacht auf eine Infektion besteht, sollten daher unbedingt die Vitamin-D-Spiegel überprüft und ein eventueller Mangel schnellstmöglich behoben werden. Ob die Einnahme von Vitamin-D-Tabletten auch einen Corona-Ausbruch verhindern und die Frage, ob Vitamin D vor Corona schützt, kann die Untersuchung abschließend aber nicht beurteilen, da keine der Studien den direkten Zusammenhang zwischen Vitamin D und Krankheitsausbruch untersucht hat.

Wie häufig tritt ein Vitamin-D-Mangel auf?

Vitamin D ist streng genommen kein richtiges Vitamin, denn es kann von uns selbst in der Haut gebildet werden. Voraussetzung: Genügend Sonnenstrahlung – genauer UV-B-Strahlung – gelangt auf die Haut. Insbesondere im Winter ist die Sonne aber nicht mehr intensiv genug. Mit dem Alter nimmt zudem die Fähigkeit der Haut zur Vitamin-D-Synthese ab. Ein Vitamin-D-Mangel tritt daher vor allem im Alter auf. Der Vorläufer von Vitamin D in der Haut, reduziert sich im Alter von 20 bis 80 Jahren um etwa die Hälfte. Generell zählt ein Vitamin-D-Mangel zu den häufigsten Vitamin-Mangelerscheinungen. Etwa ein Viertel der deutschen Bevölkerung ist davon betroffen.

Wie du ausreichend mit Vitamin D versorgt bist, erfährst du in diesem Blogbeitrag.

 

 Quellen:

 

 

 

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