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Polyphenole können den Körper vor Krebs schützen

Schon lange ist bewiesen, dass die Ernährung einen wichtigen Einfluss sowohl auf die Entstehung als auch die Linderung verschiedener Krankheiten hat. Zum Beispiel werden Polyphenole positive Wirkungen auf das Krebsgeschehen und anderen Erkrankungen nachgesagt. Was Polyphenole sind und in welchen Lebensmitteln sie zu finden sind, erfährst du in diesem Bolgbeitrag.

 

Was sind überhaupt Polyphenole?

Polyphenole zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen. Sekundäre Pflanzenstoffe sind Bestandteil der täglichen Ernährung und befinden sich vor allem in Obst und Gemüse. Zudem geben sie pflanzlichen Lebensmitteln ihre Farbe. Den Pflanzen dienen sekundäre Pflanzenstoffe als Abwehrstoffe gegen Fressfeinde und schützen die Pflanze vor mikrobiellen Angriff.

Inzwischen sind etwa 8000 verschiedene Polyphenole in der Nahrung bekannt. Polyphenole können sich in mehrere Untergruppen gliedern, dazu zählen unter anderem die Flavonoide und die Phenolsäuren.

Polyphenolen werden diverse gesundheitliche Vorteile nachgesagt. So wird ihnen nicht nur bei Krebs eine schützende Wirkung zugeschrieben, sondern auch bei kardiovaskulären sowie neurodegenerativen Erkrankungen und Diabetes.

 

Polyphenole und die Wirkung auf verschiedene Krebsarten

Krebs ist nach den Herzkreislauferkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Schon lange ist bekannt, dass die Ernährung eine wichtige Rolle bei der Krebsentstehung spielt. So werden etwa 35 % aller Krebsfälle durch Ernährungsfaktoren ausgelöst.

Polyphenole haben anti-kanzerogene Effekte. Im Körper haben sie vielfältige Funktionen, die zum Teil noch nicht völlig geklärt sind. Außerdem beeinflussen sie verschiedene Signalmoleküle wie Wachstumsfaktoren, Enzyme und diverse Gene, die den Zellzyklus sowie den programmierten Zelltod (Apoptose) beeinflussen. Denn Krebs ist oft mit einem unreguliertem Zellwachstum und einer gestörten Apoptose verbunden.

Polyphenole wirken wie Antioxidantien unter anderem entzündungshemmend und anti-viral. Als Antioxidantien fangen sie freie Radikale im Körper ein und machen sie unschädlich. Außerdem reparieren sie oxidative DNA-Schäden.

Verschiedene Studien, die mit Polyphenolen aus Granatäpfeln durchgeführt wurde, zeigen ein geringeres Wachstum von Krebszellen in der Brustdrüse, der Lunge, der Haut, im Darm und der Prostata. In eine Studie, an der 48 Probanden mit Prostatakrebs teilgenommen haben, zeigt, dass sich der Anstieg des PSA-Wertes (Prostata spezifischen Antigens) nach der Therapie mit Granatapfelsaft um fast die vierfache Zeit verlängerte. Der PSA-Wert ist ein wichtiger Marker bei Prostatakrebs: Je langsamer dieser Wert nach einer Therapie ansteigt, desto länger ist die Lebenserwartung.

Auch Apfelsaftpolyphenole führen wahrscheinlich aufgrund der antioxidativen Fähigkeiten zu einer Verringerung von oxidativem Stress im Darm zu einem reduzierten Darmkrebsrisiko.

Auch Interaktionen zwischen den einzelnen Polyphenolen können das Krebsgeschehen positiv beeinflussen. Denn eine Kombination verschiedener Polyphenole, die ein besonders hohes antioxidatives Potential besitzen, können den Körper vor Krankheiten schützen. Die kombinierte Gabe dieser Substanzen sorgt für einen optimalen Zellschutz.

 

Quellen:

  • http://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/fachinformationen/sekundaere-pflanzenstoffe-und-ihre-wirkung/
  • https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4346900/pdf/ijms-16-03350.pdf
  • https://www.dkfz.de/en/tox/download/gerh/pdf-files/Gerhaeuser-C.-Aktuelle-Ernhrungsmedizin-2011.pdf?m=1421896013

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