Makronährstoffe

Makronährstoffe – Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß

 

Makronährstoffe benötigt unser Körper täglich, um zu funktionieren. Doch was zählt zu den sogenannten Makronährstoffen, welche Bedeutung haben sie für unseren Stoffwechsel und wieviel sollte täglich aufgenommen werden? Das erfahrt ihr in unserem neuen Blogartikel.

 

 

Makronährstoffe

In der menschlichen Ernährung wird zwischen Makro- und Mikronährstoffen unterschieden. Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.

Als Makronährstoffe werden Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße bezeichnet. Diese drei Nährstoffe bilden den Hauptbestandteil unserer Ernährung und jeder Nährstoff erfüllt in unserem Körper unterschiedliche Aufgaben. Vor allem sind sie als Energielieferanten von Bedeutung sowie als Baustoff körpereigner Verbindungen. Für die Aufrechterhaltung unseres Stoffwechsels sind sie daher unerlässlich.

Oft wird auch Alkohol als Makronährstoff aufgelistet, da er dem Körper ebenfalls Energie liefert.

 

 

ProteineMakronährstoffe

Proteine (Eiweiße) dienen in erster Linie dem Aufbau und Erhalt von Muskelmasse. Sie sind wichtig für den Aufbau von Enzymen, Hormonen, Zellen und Geweben. Außerdem spielen sie als Bestandteil von Immunglobulinen eine zentrale Rolle im Immunsystem.

Die empfohlene Eiweißaufnahme eines gesunden Erwachsenen beträgt 0,8 g pro Kilogramm Körpergewicht. Ein 75 kg schwerer Mann hat damit einen täglichen Bedarf von etwa 60 g Eiweiß. Bei Sportlern und Kindern im Wachstum ist der Eiweißbedarf deutlich erhöht. Wie auch Kohlenhydrate liefern 1 g Proteine dem Körper etwa 4 kcal.

Bei der Aufnahme von Proteinen ist die biologische Wertigkeit (Aminosäurezusammensetzung) besonders wichtig. Denn Proteine setzen sich aus verschiedenen Aminosäuren zusammen. Neun dieser Aminosäuren kann der Körper nicht selbst herstellen, sie müssen daher mit der Nahrung aufgenommen werden und gelten somit als essentiell.

Da der Eiweißstoffwechsel einem ständigen Auf- sowie Abbau unterliegt, ist eine tägliche Zufuhr der essentiellen als auch der nicht-essentiellen Aminosäuren für den Körper von enormer Bedeutung.

Gute pflanzliche Proteinquellen sind unter anderem Hülsenfrüchte, Nüsse, Getreide und Getreideprodukte. Auch unsere veganen Eiweißpulver liefern einen hohen Eiweißgehalt.

 

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KohlenhydrateKohlenhydrate Makronährstoffe

Kohlenhydrate sind die wichtigsten Energielieferanten für den Körper. Pro Gramm liefern sie dem Organismus etwa 4 kcal. Die Ernährung sollte etwa zu 50-55 % aus Kohlenhydraten bestehen.

Kohlenhydrate werden in Einfach-, Zweifach- sowie Mehrfachzucker unterschieden. Einfachzucker wie beispielsweise Glucose werden direkt vom Körper aufgenommen und führen zu einem schnellen Blutzuckeranstieg. Zweifachzucker bestehen – wie bereits der Name sagt – aus zwei Zuckerbausteinen; ein bekannter Vertreter ist hier der Milchzucker (Laktose). Mehrfachzucker bestehen aus mehreren Zuckerbausteinen, die im Körper erst zu Einfachzuckern abgebaut werden müssen. Dies führt zu einem langsamen Blutzuckeranstieg.

Merke: Je weniger Verbindungen der einzelne Zucker aufweist, desto schneller wird er im Körper verstoffwechselt und in Energie umgewandelt.

Gute Kohlenhydratquellen sind beispielweise Getreide, Kartoffeln, Gemüse sowie Obst.

 

 

Fett MakroFette

Fette liefern pro Gramm die höchste Energiemenge, nämlich insgesamt 9 kcal. Sie dienen – wie die Kohlenhydrate auch – dem Körper daher als wichtige Energielieferanten.

Fette sind Träger fettlöslicher Vitamine und für den Aufbau von Zellmembranen von besonderer Bedeutung. Sie werden außerdem bei der Hormonsynthese und für die Erstellung anderer wichtiger Körpersubstanzen benötigt.

Fette enthalten Fettsäuren, die gesättigt, einfach ungesättigt oder mehrfach ungesättigt sein können.

Da Fette effiziente Energieformen sind, speichert der Körper die überschüssig aufgenommene Energie in Form von Fett. Der Körper kann überschüssiges Fett auch in den Blutgefäßen oder den Organen ablagern, was den Blutfluss behindern und Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen kann.

Insgesamt sollten etwa 30 % der täglichen Ernährung in Form von Fett aufgenommen werden.

 

 

 

P.S.: Nächste Woche erfahrt ihr alles über die unterschiedlichen Ernährungsformen wie zum Beispiel Low-Carb oder Paleo. Seid gespannt.

 

Euer Nutri-Plus Team

 

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