ADMA L-Arginin

L-Arginin und der Risikofaktor ADMA

L-Arginin hat eine gefäßerweiternde Wirkung, anders als sein Gegenspieler ADMA. Daher gilt ADMA seit 2003 als kardiovaskulärer Risikofaktor und ist damit an der Bildung verschiedener Erkrankungen wie beispielsweise Arteriosklerose beteiligt. Was ADMA genau ist und wie eine Arginin-Supplementation bei hohen Plasmaspiegeln helfen kann, erfährst du in unserem neuen Blogbeitrag.

L-Arginin führt zur Bildung von Stickstoffmonoxid

Arginin besitzt insgesamt vier Stickstoffgruppen, es ist somit die stickstoffreichste Aminosäure im menschlichen Körper. Bei einem gesunden Menschen wird in der Blutgefäßwand ausreichend Stickstoffmonoxid (NO) aus L-Arginin gebildet. Stickstoffmonoxid ist ein schützendes Molekül, um die Blutgefäße zu erweitern. Bei einer zu geringen Stickstoffmonoxid-Bildung, können Störungen in der Zellschicht der Blutgefäße auftreten und Erkrankungen wie Arteriosklerose begünstigt werden.

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Was ist ADMA?

ADMA steht für Asymmetrisches Dimethylarginin und ist ein methyliertes Derivat der Aminosäure L-Arginin. Diese körpereigene Substanz befindet sich im Blutplasma. Im Fall eines gesunden Menschen liegt der Normalwert im Blut bei 0,7 Mikromol pro Liter. ADMA entsteht als Abbauprodukt des ständig ablaufenden Proteinumsatzes im gesamten Körper. Normalerweise erfolgt ein rascher Abbau von einem Großteil des gebildeten ADMAs. Somit hält sich die Konzentration in Grenzen. Bei bestimmten Erkrankungen sind allerdings bis zu 4-fach höhere Plasmaspiegel zu vermerken. Der genaue Mechanismus, warum es zu einer Erhöhung von ADMA im Blut kommt, ist bisher jedoch noch nicht bekannt.

ADMA verhindert die schützende Funktion von L-Arginin, indem es die Stickstoffmonoxid-Synthese im Körper hemmt. Ist der ADMA-Spiegel im Blut also hoch, so wird kein Stickstoffmonoxid gebildet. Damit stellt es einen entscheidenden Krankheitsfaktor dar. Deshalb zeigen diverse Studien, dass ein hoher Wert mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden ist.

Krankheiten mit häufig erhöhten ADMA-Konzentrationen:

  • Bluthochdruck
  • Diabetes mellitus
  • Erhöhte Cholesterinspiegel
  • Lipidstoffwechselstörungen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. Durchblutungsstörungen)
  • Chronische Nierenkrankheiten

Menschen mit hohen ADMA-Plasmaspiegeln profitieren daher von einer Supplementation mit L-Arginin oder auch L-Citrullin, denn dadurch wird die Stickstoffmonoxid-Produktion wieder in Gang gesetzt. Es empfiehlt sich somit bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder auch anderen Krankheiten die ADMA-Werte im Blut überprüfen zu lassen. Studien zeigen auch, dass der Einsatz von L-Arginin-Supplementen insbesondere in der frühen Phase einer Arteriosklerose sinnvoll zu sein scheint, da sich dadurch funktionelle Störungen vermindern lassen.

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Quellen:

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