Kürbis Herbst Beere

Kürbis – So gesund ist das Herbstgemüse

Mit Herbstbeginn findet man im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt wieder Butternut-, Muskat- und die beliebten Hokkaido-Kürbisse. Kürbisse sind sehr gesund und reich an wertvollen Inhaltsstoffen. Welche das sind und viele weitere Informationen zum Kürbis erfährst du in unserem heutigen Blogbeitrag.

Kürbis: die größte Beere der Welt

Der Kürbis gehört zu der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae), zu der auch die Zucchini, die Melone und die Salatgurke zählen. Er wurde schon vor etwa 10.000 Jahren vor Christi in Mittel- bzw. Südamerika angebaut. Es gibt mittlerweile rund 850 verschiedene Kürbisarten in diversen Farben – orange über gelb bis hin zu grün oder sogar fast schwarz. Fünf Arten der Gattung Cucurbita werden kultiviert, dabei sind Garten-, Riesen- und Moschus-Kürbisse die wichtigsten Arten.

Botanisch gesehen, zählt der Kürbis nicht zum Gemüse, sondern zu den Beerenfrüchten. Der bisher schwerste Kürbis wog 1190,5 kg.

Wie lagere ich Kürbisse am besten?

Ist der Kürbis reif, sollte er dunkel und kühl bei 10 bis 13 Grad gelagert werden. Einen reifen Kürbis erkennt man an einem leicht verholzten Stielansatz. Wenn der Kürbis keinen Stiel mehr besitzt, können Fäulnisbakterien leichter in den Kürbis eindringen. Daher achte bei der Lagerung immer darauf, dass der Stiel und die Schale unverletzt bleiben, da sich sonst schnell Schimmel bilden kann. Bei der richtigen Lagerung halten sich Kürbisse mehrere Monate.

Wann ist Kürbissaison?

Im Supermarkt findet man Kürbisse in der Regel ab September bis November. Aufgrund des warmen Sommers in diesem Jahr gab es Kürbisse aber bereits ab Mitte August.

Wertvolle Inhaltsstoffe im Kürbis

Eine Kürbisfrucht besteht zu 90 % aus Wasser und besitzt daher nur etwa 25 Kalorien pro 100 Gramm Fruchtfleisch. Die typische Farbe des Kürbisses entsteht durch die großen Mengen an Beta-Carotin. Beta-Carotin ist die Vorstufe des Vitamin A und daher für die Sehkraft entscheidend. Zudem zählt Beta-Carotin zu den sekundären Pflanzenstoffen und hat antioxidative Funktionen, d. h. es schützt unsere Zellen vor Angriffen von freien Radikalen und oxidativen Stress. Auch unser Nutri-Plus Orthomolekular Immun besitzt unter anderem Beta-Carotin, um den Körper vor Infektionen zu schützen.

Kürbis besitzt neben Vitaminen und Mineralstoffen wie Calcium und Zink viel Kalium, welches für den Flüssigkeitshaushalt von Bedeutung ist. Die enthaltene Kieselsäure wirkt sich positiv auf das Bindegewebe, die Haut und die Nägel aus. Ballaststoffe im Fruchtfleisch fördern die Verdauung und machen satt.

Neben dem gesunden Fruchtfleisch sind auch die Kürbiskerne von besonderer Bedeutung für die Gesundheit. Denn Kürbiskerne enthalten reichlich Vitamin E und Selen, welche beide antioxidative Wirkungen besitzen. So kalorienarm wie das Fruchtfleisch sind sie allerdings nicht: 100 g Kürbiskerne enthalten 500 Kalorien. Das gewonnene Öl aus den Kürbiskernen ist ebenfalls reich an Vitamin E und besteht aus wertvollen mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Die Schale kann man bei vielen Kürbissen (z. B. Hokkaido) übrigens mitessen. Bei einigen Sorten wie Butternut empfiehlt sich das Schälen jedoch, das sich sonst die Garzeit deutlich verlängert.

Vorsicht: Nicht alle Kürbisse sind genießbar

Kürbis giftig

Während Speisekürbisse im Herbst gar nicht mehr aus der Küche wegzudenken sind, sollten Zierkürbisse nur der Dekoration dienen. Denn Zierkürbisse sind aufgrund der enthaltenen Bitterstoffe, den sogenannten Cucurbitacine, giftig. Diese Bitterstoffe werden auch durch das Kochen nicht zerstört und führen zu Übelkeit sowie Erbrechen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann vor der Zubereitung ein kleines Stück rohes Kürbisfleisch probieren. Falls dieses bitter schmeckt, ist der Kürbis zuentsorgen. Aus den essbaren Kürbissorten wurden diese Stoffe übrigens herausgezüchtet.

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Quellen:

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