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Kann zu viel Wasser trinken schädlich sein?

Eine optimale sportliche Leistung und voll konzentriert: Wasser ist lebensnotwendig, damit alle Prozesse im Körper reibungslos ablaufen. Das wird auch an der Tatsache deutlich, dass wir ohne feste Nahrung gut einen Monat überleben könnten, aber ohne Wasser nur wenige Tage. Doch kann auch zu viel Flüssigkeit dem Organismus schaden? Das zeigen wir dir in unserem neuen Blogbeitrag.

Wasser ist wichtig

Wasser ist quantitativ der wichtigste Bestandteil im menschlichen Körper. Es ermöglicht den Transport zahlreicher Substanzen und ist Reaktionspartner zahlreicher Stoffwechselprozesse. Außerdem ist es an der Regulation des Säure-Basen-Haushalts sowie der Körpertemperatur beteiligt. Zu wenig trinken macht sich daher schnell bemerkbar: Konzentrationsschwäche, Müdigkeit und Kopfschmerzen sind die Folge.

Wasserverluste ausgleichen

Ein erwachsener Mensch besteht im Durchschnitt bis zu 70 % aus Wasser. Durch Ausscheidungen, über die Atmung und die Haut gehen täglich etwa 2,5 Liter verloren. Dieser Verlust muss ausgeglichen werden. Im Durchschnitt nehmen wir in etwa 1,5 Liter über Getränke auf, fast 1 Liter über die Nahrung und kleine Mengen entstehen bei der Verstoffwechselung der Nahrungsbestandteile. Beispielsweise entsteht bei der Verbrennung von 1 g Kohlenhydraten 0,6 ml Wasser, bei 1 g Protein 0,42 ml und bei 1 g Fett 1,07 ml. Wieviel Flüssigkeit ist also überhaupt nötig?

Kann zu viel Flüssigkeit dem Körper schaden?

Das beste Anzeichen, um ein Glas Wasser zu trinken, ist das eigene Durstempfinden. Wird dieses Empfinden allerdings ignoriert und in kurzer Zeit sehr viel Wasser (6-7 Liter) aufgenommen, kann das gravierende Folgen für die Gesundheit haben. Je nach Schweregrad treten dann Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Schwindel und Übelkeit auf. In schlimmeren Fällen kann es zu Krampfanfällen bis hin zum Koma kommen. Der Grund dafür ist, dass die Nieren die großen Mengen Flüssigkeit nicht mehr verarbeiten können. Infolgedessen gerät der Elektrolythaushalt aus dem Gleichgewicht und wichtige Mineralien werden aus dem Körper ausgespült. Es kommt somit zu einer Hyponatriämie. Das bedeutet, dass die Salzkonzentration im Blut extrem abnimmt. Wasser wird dadurch in die Zellen geschleust und die Bildung von Ödemen gefördert. Vor allem für das Gehirn haben solche Schwellungen lebensbedrohliche Folgen. Die sofortige Lösung ist daher den bestehenden Salzmangel auszugleichen.

Eine Hyponatriämie wird meist nur bei Extrem- oder Ausdauersportlern beobachtet.

Strenge Kontrolle der Trinkmenge übertrieben

Es muss ganz klar gesagt werden, dass weder im Alltag noch unter sportlicher Belastung die Gefahr besteht, zu viel zu trinken. Denn der Körper kann etwa 10 Liter Wasser täglich ohne Probleme verarbeiten und mit dem Urin wieder ausscheiden. Todesfälle gab es bisher nur bei sehr hohen Wassermengen. So starben 2014 zwei 17-jährige US-Footballspieler aufgrund eines stark angeschwollenen Gehirns, da jeder von ihnen etwa 15 Liter Wasser (!) während des Trainings trank.

Wie viel Flüssigkeit sollte es sein?

Am Tag solltest du mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit gleichmäßig über den Tag verteilt trinken. Bei heißen Temperaturen und körperlicher Aktivität, in welchen man vermehrt schwitzt, sollte noch mehr aufgenommen werden. Auch bei Fiebererkrankungen, Erbrechen oder Durchfall mussst du den Wasserverlust ausgleichen.

Flüssigkeit am besten in Form von Wasser oder ungesüßten Früchte- oder Kräutertees aufnehmen. Zuckerhaltige Getränke sollten vermieden werden, da sie viele Kalorien besitzen und durch den hohen Zuckergehalt Karies begünstigen. Du hast Lust auf mehr Geschmack in deinem Wasser? Dann greif zu unserem FlaveDrop in der Geschmacksrichtung Erdbeere.

P.S.: Wichtig ist außerdem, dass du nicht erst dann trinkst, wenn der Durst auftritt. Denn Durst ist ein Zeichen dafür, dass bereits ein Flüssigkeitsdefizit vorliegt.

 

Quellen

  • Biesalski H. K. und Grimm P. (2004) Taschenatlas Ernährung. Thieme Verlag, 4. Auflage, Stuttgart.
  • Köhnke K. (2011) Der Wasserhaushalt und die ernährungsphysiologische Bedeutung von Wasser und Getränken. In Ernährungsumschau 2/2011, Bonn.
  • https://www.welt.de/gesundheit/article110187381/Wie-viel-Wasser-ist-wirklich-gesund.html

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