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Interview mit Ärzte gegen Tierversuche

Zum Welttierversuchstag am 24. April gibt es ein Interview mit Claus Kronaus, dem Geschäftsführer von Ärzte gegen Tierversuche. Den Verein berücksichtigen wir diesen Monat auch in unserer 10% Tierschutzaktion.

1)   Könnt ihr euch und eure Organisation kurz vorstellen?

Ärzte gegen Tierversuche e. V. besteht seit 1979 und ist ein bundesweiter Zusammenschluss aus Ärzt:innen, Tierärzten:innen und Naturwissenschaftler:innen, die Tierversuche aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen ablehnen. Darüber hinaus steht der Verein allen Menschen als Fördermitglied offen.

Wir engagieren uns für eine moderne, humane Medizin und Wissenschaft ohne Tierversuche, die sich bei menschbezogenen Fragestellungen nur am Menschen orientiert und bei der die Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten sowie der Einsatz tierversuchsfreier Forschungsmethoden im Vordergrund stehen.

Die wichtigsten Argumente gegen Tierversuche lauten (dazu gibt es auch ein kurzes Video):

  1. Tierversuche sind leidvoll, langwierig, teuer – und unsinnig! Beispielsweise beträgt die Humanrelevanz in der Grundlagenforschung, die ca. 50 % der offiziell gemeldeten Tierversuche ausmacht, weit unter 1 %, ergo die Fehlerquote 99,x %.
  2. Wir leben im 21. Jahrhundert, schicken Menschen ins All – und haben auch zeitgemäße, menschenbezogene und sehr effiziente Forschungsmethoden. Ein Beispiel sind sogenannte „Multi-Organ-Chips“, auf denen menschliche Mini-Organe, die man z. B. aus Hautzellen gezüchtet hat (dafür gab es den Nobelpreis 2012), als System mit Blutkreislauf platziert sind (zur besseren Verdeutlichung haben wir ein animiertes Video produziert).
  3. Die jährlichen Fördergelder von Bund und Land (= unsere Steuergelder!) für Tierversuche vs. tierversuchsfreie Forschung sind in Deutschland krass missverteilt: 99,x % (mindestens 4 Milliarden Euro als gesicherte Untergrenze) für Tierversuche, somit lediglich mickrige 0,y % (derzeit maximal 27 Millionen Euro) für die in 2. beschriebene High-Tech-Forschung.

Wenn man sich Argument 1 und 3 betrachtet, fällt auf, dass wir demnach 99,x % Förderanteil in eine längst überholte Forschung stecken, die neben viel Tierleid auch eine Fehlerquote von 99,x % produziert. Das ist ein handfester Skandal und würde in der freien Wirtschaft zur Entlassung der verantwortlichen Personen führen!

Tierversuche liefern falsche Ergebnisse und verhindern für uns Menschen damit eine bessere Medizin; sie sind nicht nur unethisch gegenüber den sinnlos gequälten und gestorbenen Tieren, sondern auch gegenüber kranken Menschen, die auf Heilung hoffen. Ein konkretes Beispiel: In Mainz wird menschliche Depressionsforschung mit Fruchtfliegen durchgeführt. Ja, ihr habt richtig gelesen! Die kleinen Lebewesen werden gequält (stundenlang geschüttelt), verstümmelt (Flügel abgeschnitten), und dann wird geschaut, ob sich an dem so induzierten, „freudlosen“ Verhalten durch Gabe von Antidepressiva etwas ändert. Da wundert es nicht wirklich, dass seit mehreren Jahrzehnten bei diesen Medikamenten kein nennenswerter Fortschritt mehr erzielt wurde. Der Leidensdruck bei Depression ist bekanntlich immens, viele Erkrankte begehen Suizid. Und diesen armen Menschen müssen wir erzählen, dass wir ihre Krankheit mit Fliegen erforschen – unfassbar! Das Motto für unsere Arbeit lautet deshalb: Im Interesse von Mensch und Tier!

Unsere Aufgabe besteht darin, obige Botschaften ans Tageslicht zu bringen. Wir schreiben wissenschaftliche Artikel, unterhalten Datenbanken, organisieren Kongresse, halten Vorträge, geben Interviews, produzieren Filme, führen Kampagnen durch, gehen auf die Straße und sprechen mit Passant:innen, erstellen Material für Schüler:innen und unterrichten, ergreifen rechtliche Schritte bei Missständen, beraten Firmen und Universitäten, vergeben Forschungspreise und führen öffentliche Streitgespräche mit Tierexperimentator:innen. Und natürlich sprechen wir mit der Politik, denn wir brauchen dem 21. Jahrhundert und unseren Erkenntnissen angepasste Gesetze.

Unsere Arbeit ist sehr personalintensiv, denn wir beschäftigen u. a. Wissenschaftler:innen, die ständig auf dem aktuellen Stand sein müssen, um die Errungenschaften aus der ganzen Welt zu sammeln und aufzubereiten, um die bereits erdrückende Beweislast gegen Tierversuche noch zu erhöhen. Mittlerweile haben wir 16 festangestellte Mitarbeiter:innen, einen 5-köpfigen ehrenamtlichen Vorstand und weitere 3 ehrenamtliche Ärzt:innen im erweiterten Vorstand. Von den insgesamt 8 Vorstandsmitgliedern sind 6 aktuell praktizierende Ärzt:innen – wie es unserem Vereinsnamen gebührt.

Ganz wichtig für unsere Arbeit sind uns natürlich die vielen ehrenamtlich tätigen Mitglieder, die sich in unseren 18 lokalen, unseren 5 themenbezogenen Arbeitsgruppen und/oder als wissenschaftliche Referent:innen engagieren. Unser Verein war in den ersten 30 Jahren nur auf Ärzt:innen, Wissenschaftler:innen etc. beschränkt, doch seit 2009 ist jede:r bei uns als Fördermitglied willkommen. Aktuell haben wir insgesamt knapp 3.500 medizinische/wissenschaftliche Mitglieder (Anteil ca. 1/3) und Fördermitglieder (2/3).

Bei unserer Arbeit treffen wir in Deutschland auf einen sehr gut organisierten und – dank unser aller Steuergeld – finanzstarken Gegner, der viel zu verlieren hat und deshalb mit harten Bandagen für den Erhalt der Tierversuche kämpft. Im System Tierversuch steckt wie beschrieben eine riesige Menge Geld, zudem ist die wissenschaftliche Karriereleiter mit Tierversuchen viel leichter zu erklimmen. Im Gegensatz dazu finanzieren wir uns rein über Spenden, Mitgliedsbeiträge und Nachlässe. (Wer sich für unsere Zahlen interessiert, sei auf unsere Transparenzseite nach den Vorgaben der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“ verwiesen.)

In Europa wird offener über Tierversuche und deren Abschaffung gesprochen, deshalb sind wir auch dort stark vertreten. Wir sind Mitglied bei der Eurogroup for animals“ und dort „Experte“ für das Thema Tierversuche. Zudem sind wir im Vorstand der „European Coalition to End Animal Experiments“ vertreten und können dort aktiv gestalten. Doch es gibt über Europa hinaus wissenschaftliche Verbündete auf der ganzen Welt, mit denen wir regelmäßig im Kontakt stehen; die Erkenntnis, dass Tierversuche wissenschaftlicher Anachronismus sind, ist eine globale – zum Glück!

Persönlich bin ich fest davon überzeugt, dass wir den Tierversuch abschaffen können und werden; es ist nur eine Frage der Zeit. Es gibt keine tragfähigen Argumente für Tierversuche! Diese Wahrheit in Verbindung mit den gigantischen Möglichkeiten der tierversuchsfreien Forschung, die ja mangels Förderung erst ansatzweise ausgeschöpft sind, wird sich durchsetzen, so wie sich viele andere Wahrheiten in der menschlichen Geschichte durchgesetzt haben. Unser bisher wichtigster Erfolg ist sicherlich, dass in der Öffentlichkeit über den Tierversuch immer intensiver diskutiert, die genannte Wahrheit immer offenkundiger wird. Im Jahr 2016 hat sich die Lobbyinitiative „Tierversuche verstehen“ gegründet, um dem wachsenden Druck zu begegnen, seitdem finden intensive schriftliche und verbale Auseinandersetzungen statt.

Einer unserer für mich größten, greifbaren Erfolge ist unsere seit Juli 2020 öffentliche NAT-Datenbank (Non-Animal-Technologies, www.nat-datenbank.de). Diese ist bisher weltweit einzigartig; ein Armutszeugnis, was zeigt, wie erfolgreich die Arbeit der Tierversuchslobby bisher war. Wir sammeln dort tierversuchsfreie Forschungsmethoden aus der ganzen Welt und machen diese supereinfach für alle Interessierten verfügbar. Zum Beispiel können Genehmigungsbehörden dort nachschlagen, ob es für eine bestimmte Fragestellung nicht bereits eine tierversuchsfreie Methode gibt und auf dieser Basis Tierversuche begründet ablehnen. Die Finanzierung dieser Datenbank wurde u. a. durch Nutri-Plus und seine Kund:innen sichergestellt, wofür wir heute noch von Herzen und „im Namen von Mensch und Tier“ gerne Danke sagen!

2)   Wie läuft ein typischer Arbeitsalltag bei dir/euch ab?

Da spreche ich am besten nur für mich, denn wir haben so viele verschiedene Aufgaben, dass es „den“ typischen Tagesablauf nicht gibt. Zudem bin ich als Geschäftsführer in alle unsere Tätigkeitsbereiche involviert und kann hoffentlich ein gutes Gefühl für unsere Arbeit vermitteln.

Ich bin nun 54 Jahre alt und habe in meinen beruflichen Stationen vor ÄgT sehr viele verschiedene und schwierige Themen bearbeiten müssen. Zudem habe ich – komischerweise – immer mit Aufbauarbeit zu tun gehabt, selten gab es Routine. Mein Job bei ÄgT ist nun aber der mit Abstand schwierigste und komplexeste, denn wir kämpfen schließlich gegen Tierversuche in ALLEN menschlichen Lebensbereichen und das setzt viel Know-How und ständige Lernbereitschaft voraus. 

Meist nehme ich mir für den Tag diverse Themen vor und schreibe sie mir auf ein Blatt Papier. Früher hat das auch gut funktioniert, aber bei ÄgT wird der Plan regelmäßig über den Haufen geworfen. Wir werden mittlerweile von überall her kontaktiert und um Rat gefragt oder man möchte uns unterstützen. Besonders freut uns, dass sich zunehmend Firmen nach tierversuchsfreier Forschung erkundigen. Diese Vielschichtigkeit und Komplexität ist begrüßenswerter Ausdruck einer insgesamt sehr positiven Entwicklung, aber man muss akzeptieren, dass am Abend nicht all das abgearbeitet werden konnte, was man sich vorgenommen hatte. Stattdessen gab es andere, brandaktuelle und sehr wichtige Entwicklungen, auf die wir reagieren mussten.

Mein Job ist also megaspannend – aber auch megaanstrengend. Hinzu kommt ja neben der Komplexität stets das Gefühl, am Abgrund zu stehen und sich mit menschlichen Abscheulichkeiten beschäftigen zu müssen. Mit diesem Gefühl, unsinnigen Grausamkeiten gegenüberzustehen und diese nicht sofort abstellen zu können, muss man umzugehen lernen. Mir gelingt das bisher recht gut, denn ich sage mir dann jedes Mal, dass nicht ich für die Tierversuche verantwortlich bin, sondern andere, und dass ich durch meinen Beruf die Möglichkeit habe, mein Bestes zu geben, damit Tierversuche möglichst bald aufhören.

Unser Job findet – nicht nur in Zeiten von Corona – primär am Schreibtisch und mit dem Computer statt. Es geht halt um viel Wissen und wir nutzen die Errungenschaften des Computerzeitalters.

3)   Welche Vorhaben wollt ihr in naher Zukunft verwirklichen?

Einen Überblick über unsere Kampagnen liefert unsere Internetseite www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/helfen/kampagnen.

Eine wichtige Kampagne, die aktuell im Bundeswahljahr 2021 besonders im Fokus steht,  ist „Ausstieg aus dem Tierversuch. JETZT!“ Damit fordern wir von der Bundesregierung, endlich einen wissenschaftlich fundierten Ausstiegsplan zu erarbeiten – so wie ihn die Niederlande beispielsweise längst haben. Dort sollen u. a. bis 2025 Giftigkeitsprüfungen an Tieren für Medikamente, Chemikalien etc. abgeschafft werden. In diesem Zuge verlangen wir von den Parteien, dass sie den Ausstieg aus dem Tierversuch in ihre Wahlprogramme aufnehmen. Eine solche Kampagne ist immer ein „Blumenstrauß“ an Aktionen, z. B. Vorträge halten, Briefe schreiben (lassen), Unterschriften sammeln, Twitter-Aktionen, Aktionen vor Ort – z. B. dem Bundestagsgebäude in Berlin, etc.

Bisher aus Kostengründen eher selten haben wir Aktionen wie im Dezember in Berlin gemacht, wo wir für zwei Wochen Plakate zur Ausstiegskampagne in Berliner U-Bahn-Stationen aufgehängt hatten. Durch unsere letzte Spendenverdopplungsaktion im Dezember 2020, bei der wir auch von Nutri-Plus wieder ganz toll unterstützt wurden, haben wir ein Budget erhalten, welches es uns ermöglicht, in diesem Bundeswahljahr unsere Öffentlichkeitsarbeit zu intensivieren und vermehrt solche Aktionen durchführen zu können. So wird es z. B. in einigen ausgewählten Städten weitere Plakataktionen wie die in Berlin geben, unterstützt durch Vor-Ort-Aktionen unserer ansässigen lokalen AGs. Damit wollen wir die Menschen für das Thema Tierversuche sensibilisieren – viele werden durch ein solches Plakat erstmals mit dem grausamen Thema „Tod im Labor“ konfrontiert und können als Multiplikator:innen unsere Botschaften verbreiten. Neben Plakaten wird es weitere „Werbe“-Aktionen geben, die noch in der Planung liegen – lasst euch überraschen.

Ein weiteres großes Thema für 2021 ist unser mit 20.000 Euro dotierter Herbert-Stiller-Förderpreis, benannt nach unserem Gründervater. Der Preis ist möglich durch die zweckbezogene Spende einer Einzelperson, Florian Buchner. Wie oben bereits kritisiert, ist die katastrophale Förderung tierversuchsfreier Forschung einer der Hauptgründe, warum deren Potenzial bisher nicht annähernd ausgeschöpft werden konnte. Unser Preis kann zwar nur ein relativ kleiner Beitrag im Rahmen eines großen Forschungsvorhabens sein, besitzt aber große Signalwirkung. Durch die Vergabe des Preises wollen wir ein Zeichen für Forschung, Politik und Öffentlichkeit setzen und zeigen, dass diese moderne Forschung einer verstärkten Förderung bedarf.

Mit dem Herbert-Stiller-Förderpreis honorieren wir neue (!) Forschungsvorhaben, die rein menschenbezogen funktionieren, also komplett ohne Tiere auskommen. Der Preis ist zukunftsgerichtet und soll so der vielleicht finale Impuls für die Umsetzung sein. Im Jahr 2019 wurde der Preis nach 2011 erstmals wieder zum insgesamt 8. Male vergeben – und das ausnahmsweise sogar doppelt, woran wiederum Nutri-Plus als Mitsponsor großen Anteil hatte. 

4)   Wie werdet ihr die Spende der 10% Tierschutzaktion von Nutri-Plus verwenden?

Wir führen zweimal im Jahr sogenannte Verdopplungsaktionen durch, im Mai und Dezember. Ohne diese Aktionen könnten wir unsere personalintensive Arbeit nicht durchführen. Der Beitrag von Nutri-Plus soll in den Budgettopf für die Mai-Verdopplung wandern und sich so mindestens verdoppeln.

Das Prinzip einer solchen Verdopplungsaktion ist einfach: Jede im Aktionszeitraum eingehende neue Spende oder neue Mitgliedschaft wird verdoppelt, d.h. durch einen gleichhohen Beitrag aus dem Verdopplungsbudget erhöht. Bei einer Mitgliedschaft zählt dabei der Jahresbeitrag. Wird das Budget nicht ausgeschöpft, verfällt der nicht genutzte Teil – was zum Glück noch nie vorgekommen ist. Wir sind sicher, so aus der Spende von Nutri-Plus das Beste für unsere Arbeit herausholen zu können.

5)   Wie können unsere Kunden/Kundinnen euch weiterhin unterstützen?

Eine der wichtigsten Unterstützungsformen ist eine Mitgliedschaft, die wie schon erwähnt für alle möglich ist. Eine Fördermitgliedschaft kostet 36 Euro pro Jahr bzw. 3 Euro im Monat. Für Ärzt:innen, Wissenschaftler:innen u.ä. sind es 72 bzw. 6 Euro. Jedes weitere Mitglied stärkt unsere Stimme, erhöht den möglichen Druck, den wir auf die Politik etc. ausüben können, und erleichtert unsere Arbeit somit jeden Tag!

Als Mitglied hat man viele Möglichkeiten, sich aktiv einzubringen. Zum Beispiel Mitglied einer unserer lokalen Arbeitsgruppen werden, die Infostände, Mahnwachen und Demonstrationen initiieren. Und natürlich unsere Kampagnen, z. B. durch Unterschriftensammlungen, unterstützen.

Ansonsten gilt: Folgt uns auf Facebook, Instagram, Twitter und YouTube, teilt und kommentiert dort unsere Beiträge, damit noch mehr Menschen auf uns aufmerksam werden. Hier die Links, um uns zu finden:

Sehr oft höre ich von Menschen, mit denen ich spreche, dass sie sich das Thema Tierversuche ob der Grausamkeiten nicht anhören können und deshalb lieber nur spenden wollen. Das ist völlig OK und absolut nachvollziehbar! Und wir freuen uns wirklich über jeden gespendeten Euro. Unter https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/helfen/spenden findet ihr das Spendenformular, mit dem ihr ganz einfach per Online-Spende oder PayPal spenden könnt. Natürlich ist auch eine Überweisung auf unser Konto bei der GLS Bank möglich:

IBAN: DE48 4306 0967 4126 7406 00; BIC: GENODEM1GLS

6)   Und als letzte Frage: Kanntet ihr Nutri-Plus und unsere Produkte bereits bevor ihr von der Spendenaktion erfahren habt?

Einige meiner Kolleginnen kannten Nutri-Plus bereits über Facebook und hatten auch schon Produkte bestellt. Ich selbst habe leider erst durch meine Arbeit und die Unterstützung von Nutri-Plus erfahren; allerdings bin ich auch sehr sparsam in den sozialen Medien unterwegs. Als der Kontakt dann hergestellt war und ich mich mit den Produkten von Nutri-Plus beschäftigt hatte, war ich jedoch schier begeistert. In meinen „jungen Jahren“ war ich sehr aktiv im Fitnessstudio unterwegs und bin damals den ganzen Werbeaussagen auf den Leim gegangen, wonach man unbedingt tierisches Eiweiß zu sich nehmen muss, um im Kraftsport/Bodybuilding erfolgreich zu sein. Damals war ich zwar schon Vegetarier, habe dann aber neben Quark, Eiern etc. ab und zu auch Fertigprodukte eher erfolglos genutzt. Wie schön wäre es vor über 30 Jahren für mich gewesen, hätte es Nutri-Plus schon gegeben! Vermutlich wäre ich erfolgreicher gewesen – aber das ist natürlich reine Spekulation?

Jedenfalls ist es für mich die Erfüllung eines Jugendtraums, dass es heute Menschen wie Patrick Baboumian und Firmen wie Nutri-Plus gibt, die den von mir damals geglaubten Unsinn ausgeräumt haben. Ich wünsche Andreas Kesseler und seinem Team von Herzen weiterhin gaaanz viel Erfolg!!

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