Blasenentzündung Cranberry Mannose

Pinkelpause – die natürliche Lösung gegen Blasenentzündung

Ein brennender Schmerz in der Blasenregion und den Harnwegen, das immerwährende Gefühl zur Toilette gehen zu müssen sowie die unheilvolle Ahnung, dass es nicht das letzte Mal war. Viele wissen, wovon die Rede ist: eine Blasenentzündung. Aber keine Panik! In diesem Blogbeitrag erfährst du nicht nur wie es zu den unangenehmen Beschwerden kommt, sondern auch was du dagegen tun kannst.

Wie entsteht eine Blasenentzündung?

Bei einer Blasenentzündung (akute Zystitis) gelangen Darmbakterien, besonders die sonst im Darm vorkommenden Escherichia coli, über die Harnwege in die Blase. Diese entzündet sich, wobei brennende Schmerzen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang und Blasenkrämpfe die Folge sind.

Warum sind Frauen häufiger von einer Blasenentzündung betroffen?

Dass überwiegend Frauen von Blasenentzündungen betroffen sind, hat einen einfachen anatomischen Grund. Bei ihnen ist die Harnröhre mit 2,5 – 4 cm deutlich kürzer als beim Mann (hier 20 – 25 cm). So gelangen die Bakterien viel leichter bis in die Blase ohne ausgespült zu werden. Zu den Risikofaktoren zählen bei jungen Frauen, die Verwendung hormoneller Verhütungsmittel oder einfach eine Vorbelastung in der Familienanamnese, also genetische Faktoren. Besonders die als „Honeymoon-Zystitis“ bezeichnete häufige sexuelle Aktivität junger Frauen, z. B. in den Flitterwochen oder zu Beginn einer Beziehung, stellen ein großes Risiko für eine Entzündung der Harnblase da.

Oft hilft bei einer Blasenentzündung nur noch eine Behandlung mit Antibiotika. Ist die Blasenentzündung jedoch überwunden, bekommt ca. jede zweite Frau innerhalb eines Jahres einen erneuten Harnwegsinfekt. Aber das muss nicht unbedingt sein, denn man kann einiges tun, um dem Übel vorzubeugen.

Wie kann man einer Blasenentzündung vorbeugen?

Generell sollte man viel trinken, um die Bakterien regelrecht auszuspülen. Nach dem Geschlechtsverkehr die Blase zu entleeren, hilft eventuell eingedrungene Bakterien wieder loszuwerden. Auch lange Spaziergänge sowie das Tragen schlecht belüfteter und feuchter Unterwäsche können Auslöser einer Blasenentzündung sein. Diese unterscheiden sich von Person zu Person. Erkennt man jedoch einen Auslöser, gilt es diesen zu vermeiden.

Speziell für Leute, die oft unter Harnwegsinfektionen leiden, haben wir unser neues Produkt Pinkelpause entwickelt. Es enthält Cranberryextrakt, den natürlichen Zucker D-Mannose und die natürliche Aminosäure L-Methionin.

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Cranberry

Schon die Ureinwohner Amerikas nutzten Cranberrysaft gegen Harnwegsinfektionen. Es wird angenommen, dass Proanthocyanidin – der Farbstoff, der dem Cranberrysaft seine rote Farbe verleiht – die Fimbrien (Anhängsel der Bakterien, mit denen diese an die Zellen andocken) der Bakterien blockiert. Manche Studien zeigen, dass es problematisch sein kann, die für einen solchen Effekt erforderliche Menge an Proanthocyanidin durch das Trinken von Cranberrysaft aufzunehmen. Allerdings scheinen durch den Einsatz von konzentrierten Extrakten positive Effekte erzielt werden zu können.

D-Mannose

Das natürliche Monosaccharid D-Mannose eignet sich ebenfalls zur Vorbeugung von Blasenentzündungen, da es – ähnlich wie Proanthocyanidin – verhindert, dass die Bakterien an die Gefäßwände der Blase andocken. Kroatische Forscher stellten im „World Journal of Urology“ eine Untersuchung vor, in der sie herausfanden, dass die tägliche Aufnahme von D-Mannose die Rate an erneuten Harnwegsinfektionen signifikant senken konnte. Dabei war die Wirkung der D-Mannose vergleichbar mit der von Nitrofurantoin, einem Antibiotikum, das bei Harnwegsinfekten eingesetzt wird. Allerdings fielen die Nebenwirkungen deutlich geringer aus. Auch den strengen S3 Leitlinien zu Harnwegsinfektionen ist zu entnehmen, dass die Verwendung von Mannose bei wiederkehrenden Blasenentzündungen empfohlen wird.

L-Methionin

Eine weitere Methode um gegen ein Blasenentzündung vorzugehen, ist die Einnahme der Aminosäure L-Methionin. Diese senkt den pH-Wert des Urins, was zur Folge hat, dass sich die E. Coli Bakterien nur noch schwer vermehren können.

Der Vorteil dieser natürlichen Methoden gegenüber einer Harnwegsinfekt-Prävention mit Antibiotika liegt auf der Hand: Es entwickeln sich keine Antibiotikatoleranzen bei den problemverursachenden Bakterien. Außerdem werden die “guten Bakterien” des Körpers, anders als bei einer Behandlung mit Antibiotika, nicht abgetötet.

Dein Nutri-Plus Team

Quellen:

  • Kranjcec B u.a. (2014) D-mannose powder for prophylaxis of recurrent urinary tract infections in women: a randomized clinical trial. World J Urol. , 32:79-84 ff

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