Biologische Wertigkeit von Proteinen

Die biologische Wertigkeit bestimmt die Qualität von Proteinen und damit die Qualität des Proteins in verschiedenen Lebensmitteln. Im menschlichen Körper gibt es insgesamt 20 proteinogene Aminosäuren, die Bestandteil der verschiedenen Proteine sind. Proteinogen meint dabei die Beteiligung am Aufbau von körpereigem Eiweiß. Weiterhin unterteilen sich die Aminosäuren in die Kategorien nicht essentiell, bedingt essentiell und essentiell. Essentiell bedeutet, dass man diese mit der Nahrung zuführen muss, da der Körper sie nicht selbst herstellen kann. In unserer Ernährung sollten daher etwa 12 bis 15 % der täglichen Energiezufuhr aus Proteinen bestehen. Entscheidend ist jedoch nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität. Ein optimales Muster an Aminosäuren, das genau unserem Bedarf entspricht, gibt es leider nicht (von Menschenfleisch einmal abgesehen). Folglich müssen wir die Lebensmittel unserer täglichen Ernährung so miteinander kombinieren, dass sich die einzelnen Aminosäuren ergänzen.

Bestimmung von biologischer Wertigkeit

Das Maß an zu konsumierenden Proteinen ist von ihrer biologischen Wertigkeit abhängig. Sie zeigt an, in welchem Maße die Zusammensetzung eines Nahrungsproteins unserem körpereigenen Protein entspricht. Je höher die biologische Wertigkeit, desto weniger muss von diesem Protein für die Bedarfsdeckung aufgenommen werden. Grundsätzlich orientiert sie sich an dem Vollei-Protein. Es weist eine biologische Wertigkeit von 100 bzw. 1,0 (also 100 %) auf und wurde als Referenzwert bestimmt, da es zum Zeitpunkt der Definitionsfestlegung das Protein mit der höchsten biologischen Wertigkeit war.

Alle anderen Proteine werden mit diesem Wert verglichen. Die biologische Wertigkeit ist daher ein Maß dafür, wie effizient Nahrungsproteine in körpereigene Proteine umgesetzt werden können. Verwertet der Körper ein Nahrungsprotein besser als das Ei-Protein, so hat das Nahrungsprotien einen Wert über 100 bzw. unter 100 bei einer schlechteren Verwertung. Wichtig ist, dass beim Vollei-Protein der Wert 100 keine 100%ige Umsetzung im Körper bedeutet. Denn der Wert 100 ist nur ein Referenzwert. Daher ist es bei der Kombination von verschiedenen Eiweißquellen möglich eine biologische Wertigkeiten über 100 zu erreichen. Gleichzeitig ist es jedoch unmöglich aus 100 g zugeführtem Eiweiß mehr als 100 g körpereigenes Eiweiß aufzubauen. Daher ist es verständlich, dass die biologische Wertigkeit keine absolute Angabe für die Umsetzung des Nahrungseiweißes im Körper ist.

Die Bedeutung von Aminosäuren für die biologische Wertigkeit

Eine besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang den essentiellen Aminosäuren zu. Je mehr proteinogene Aminosäuren in einem Lebensmittel enthalten sind und je höher der Gehalt an Essentiellen ist, desto hochwertiger ist das Protein. Wenn auf der anderen Seite aber nur wenige von diesen vorhanden sind oder eine (limitierende Aminosäuren) komplett fehlt, so kann das Protein nicht vollständig gebildet werden. In diesem Fall ist die biologische Wertigkeit niedrig.

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Durch die Kombination einzelner Proteinquellen kann die biologische Wertigkeit erhöht werden. Bei Hülsenfrüchten ist die limitierende Aminosäure Methionin, bei vielen Getreidesorten ist sie Lysin. Die biologische Wertigkeit ist bei beiden Lebensmittelgruppen nicht sehr hoch. Bei einer Kombination dieser beiden Gruppen ergänzen sich die Aminosäure-Muster, sodass sich die biologische Wertigkeit deutlich erhöht. Hierfür müssen die unterschiedlichen Proteinquellen übrigens nicht in einer Mahlzeit kombiniert werden. Es reicht aus, den Tag über auf unterschiedliche Proteinlieferanten zurückzugreifen.

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Um die biologische Wertigkeit unserer Eiweißpulver zu erhöhen und eine optimale Versorgung mit allen essentiellen Aminosäuren zu gewährleisten, kombinieren wir unterschiedliche Proteinquellen miteinander. Daher gibt es bei uns unser 3K Proteinpulver aus Weizen, Soja und Erbse, unser Soja-Erbsenprotein sowie unser Erbsen-Reisprotein.

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