Ernährung

Nutri-Plus steht für eine pflanzliche Ernährung.

Eine pflanzenbasierte Ernährung mit einem großen Anteil an Obst, Gemüse und Vollkornprodukten bietet vielfältige gesundheitliche Vorteile.
So ist mittlerweile bekannt, dass Veganer/Vegetarier seltener an kardiovaskulären Krankheiten wie Arteriosklerose oder Bluthochdruck leiden und auch die Inzidenz an Infarkten ist wesentlich geringer.
Auch das Auftreten von entzündlichen Krankheiten wie Rheuma, Psoriasis, Arthritis, entzündlichen Darmerkrankungen uvm. ist bei einer pflanzlichen Ernährung deutlich seltener, ebenso dies von Diabetes und einer Vielzahl an Krebsarten.
In erster Linie liegt das daran, dass tierische Produkte, insbesondere Fleisch und Milch diverse entzündungsfördernde Substanzen in sich tragen (z. B. Arachidonsäure und Galactose), die bestimmte Brandherde im Körper neu entfachen können. Von der Belastung durch Keime, Hormone und Eiter (selbst bei Kuhmilch der Klasse 1 dürfen pro ccm Kuhmilch 100.000 Keime Eiter enthalten sein) einmal ganz abgesehen.

Die krebserregende Wirkung von verarbeitetem Fleisch wurde mittlerweile von der WHO bestätigt und auch bei nicht-verarbeitetem Fleisch verdichten sich die Hinweise immer mehr. Milchprodukte fördern das Wachstum von Krebszellen durch ihren hohen Gehalt an IGF-1.

Die Harvard-Studie zur Kuhmilch deckte wiederum die Wirkungslosigkeit der Milch bzgl. der Prävention von Knochenbrüchen bzw. Osteoporose auf.
Die Ergebnisse zeigten gar das Gegenteil auf: Je höher der Milchkonsum, desto höher die Anfälligkeit für Knochenbrüche.

Begründet ist dies u. a. durch den hohen Schwefelgehalt der Milch: Schwefel führt im Körper zu einer Erhöhung des Säurespiegels.
Um diesen zu neutralisieren, setzt der Körper Kalzium aus dem Knochen frei, was entsprechend zu einer Abnahme der Knochendichte führt.
Die Länder mit dem höchsten Pro-Kopf-Milchkonsum sind interessanterweise die selben Länder, die auch die höchsten pro-Kopf-Frakturraten aufweisen: Die USA, Finnland, England und Schweden.

Letztendlich kann eine pflanzenbasierte Ernährung auch zu einem Rückgang der weltweiten Hungersnöte führen – bei gleichzeitig gerechterer Verteilung der Nahrungsmittel.
Täglich gehen ca. 800 Mio. Menschen hungrig schlafen, jährlich sterben 3 Mio. Kinder durch Unterernährung – während gleichzeitig pro kg Fleisch 15 kg Getreide verbraucht werden.
Weltweit leiden knapp 800 Mio. an Wasserknappheit, jährlich sterben immer noch 5 Mio. Menschen an wasserbürtigen Krankheiten – während für die Produktion von 1 kg Rindfleisch über 15000 Liter Wasser verbraucht werden.

Auch die ernährungsbedingten bzw. durch die Massentierhaltung bedingten Auswirkungen auf den Klimawandel wird mittlerweile selbst der größte Klimawandelgegner nicht mehr leugnen können.

Tut Euch, den Tieren, Eurer Umwelt und den notleidenden Menschen in ärmeren Ländern einen Gefallen: GO VEGAN.
Pflanzliche Ernährung
Viele Grüße
Diplom-Ernährungswissenschaftler Andreas Kesseler