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Plastik hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte zu einem großen Problem auf unserem Planeten entwickelt. Wurden 1950 noch weltweit 1,5 Millionen Tonnen Plastik produziert, waren es 2015 schon ganze 322 Millionen Tonnen.
Geht es um den Klimawandel, dann denken die meisten Leute an Flugzeuge, Autos oder die rauchenden Schornsteine der Fabriken. Was viele aber nicht wissen: Tierische Lebensmittel belasten die Klimabilanz ganz erheblich. Denn Fleisch oder Milchprodukte sind in der Herstellung und Produktion viel energieaufwändiger als Gemüse und Obst.
Unsere derzeitige Ernährungsweise richtet die Welt zugrunde. Der Verzicht auf tierische Produkte stellt den effektivsten Beitrag für den Umweltschutz dar und bringt mehr als auf Auto oder Flugreisen zu verzichten.
Kaum ein anderes Lebensmittel hat so viele negativen Auswirkungen auf die Umwelt wie Fleisch. Denn der Fleischkonsum führt zu einem erhöhten Artensterben, einer hohen Ressourcenverschwendung und begünstigt den Klimawandel.
Im Jahr essen die Deutschen pro Kopf etwa 217 Eier. Viele der Deutschen greifen dabei zu Eiern aus der Freiland- oder Biohaltung, um den Hühnern ein glückliches Leben zu gewährleisten. Doch haben Hühner dieser beiden Haltungsformen wirklich weniger Leid?
Die Schweineindustrie boomt – und das nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen Ländern. So wurden 2016 etwa 800.000 Tonnen Schweinefleisch und Nebenprodukte exportiert. Kein Wunder also, dass die angeblich mit der afrikanischen Schweinepest verseuchten Wildschweine den Landwirten ein Dorn im Auge sind.