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Bindegewebsschwäche: Ursachen, Symptome und Folgen

Bei Bindegewebsschwäche denken viele an ungeliebte Cellulite, Dellen oder schlaffe Haut. Doch ein schwaches Bindegewebe bringt nicht nur vermeintliche optische Makel mit sich, sondern kann auch schwerwiegende medizinische Probleme verursachen. Eine Bindegewebsschwäche gilt als typisches Frauenleiden, jedoch sind auch immer mehr Männer davon betroffen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Bindegewebe: Aufbau und Funktionen
  2. Was ist eine Bindegewebsschwäche?
  3. Marfan-Syndrom: Genetisch bedingte Bindegewebsschwäche
  4. Bindegewebsschwäche betrifft Frauen und Männer
  5. Woran erkennt man schwaches Bindegewebe?
  6. Was fördert eine Bindegewebsschwäche?
  7. Was schadet dem Bindegewebe?
  8. Was hilft gegen Bindegewebsschwäche?
  9. Was einnehmen bei Bindegewebsschwäche?

Bindegewebe: Aufbau und Funktionen

Unter dem Begriff Bindegewebe werden verschiede Gewebetypen zusammengefasst, die in unserem Körper schützende und stützende Aufgaben übernehmen. Das Bindegewebe durchzieht den gesamten Körper und umschließt Muskeln, Nerven, Organe sowie Blutgefäße. Am Aufbau des Bindegewebes sind kollagene und elastische Fasern beteiligt. Letztere bestehen zum Großteil aus dem Protein Elastin. Unser Lungengewebe, die Blutgefäße oder Bänder besitzen einen hohen Anteil an elastischen Fasern. Kollagene Fasern sind hingegen unelastisch und starr. Sie bilden verschiedene Typen des Strukturproteins Kollagen, welches in der Haut, den Knochen und Zähne sowie Knorpel, Sehnen und Bändern vorkommt.

info IconLysin – Baustein für Kollagen

Wichtigste Bausteine für die Kollagensynthese sind Lysin und Vitamin C. Lysin ist eine essentielle Aminosäure, die dem Körper über die Nahrung zugeführt werden muss. Unsere L-Lysin Kapseln enthalten 2200 mg L-Lysin pro Tagesportion und können bei schwachem Bindegewebe unterstützend wirken.

Was ist eine Bindegewebsschwäche?

Mit zunehmendem Alter wird immer weniger Kollagen gebildet und das Bindegewebe verliert an Stabilität. Faktoren wie UV-Strahlung, hormonelle Veränderungen, Stress, Alkohol- und Nikotinkonsum oder eine ungesunde Ernährungsweise fördern diesen natürlichen Alterungsprozess. Eine verminderte Anzahl an kollagenen Fasern im Bindegewebe kann aber auch genetisch bedingt sein. Die Folgen eines geschwächten Bindegewebes werden zuerst an der darüber liegenden Haut sichtbar. Cellulite, Dellen oder Dehnungsstreifen zeigen sich. Eine Schwächung des Bindegewebes kann aber auch Krampfadern, Gefäßerweiterungen im Gesicht (Rosazea) und Hämorrhoiden nach sich ziehen. Ist die Stütz- und Stabilisierungsfunktion des Bindegewebes eingeschränkt, kann dies auch Auswirkungen auf die inneren Organe haben. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Leisten- oder Nabelbruch (einer sogenannten Hernie) oder einer Absenkung der Gebärmutter kommen.

Auch für Sportler ist ein starkes Bindegewebe wichtig. Insbesondere die Faszien spielen hier eine entscheidende Rolle, da sie u. a. die Muskeln, Bänder und Sehnen vor Verletzungen schützen.

Marfan-Syndrom: Genetisch bedingte Bindegewebsschwäche

Ein Beispiel für die extremen Folgen eines gestörten Bindegewebes ist das Marfan-Syndrom. Bei dieser seltenen Erbkrankheit bildet sich das Bindegewebe nicht normal aus. Infolgedessen haben Betroffene mit zahlreichen Komplikationen zu kämpfen – Knochen, Gelenke, Augen, Herz und Lunge sind in ihrer Funktion eingeschränkt. Am lebensbedrohlichsten sind die Schädigungen an Herz und Blutgefäßen. Zeigen sich schon früh erste Anzeichen eines schwachen Bindegewebes wie Dellen und Krampfadern sowie funktionelle Störungen der inneren Organe (z. B. Herzrhythmusstörungen, Atemnot, Probleme mit den Augen) kann dies auf das Marfan-Syndrom hinweisen. Etwa 1-2 von 10.000 Menschen sind von der Erkrankung betroffen.

info IconMarfan-Syndrom kann jeden treffen

Das Marfan-Syndrom ist eine Erbkrankheit. Bei jedem vierten Betroffenen wird die Krankheit jedoch nicht von den Eltern vererbt, sondern die Erbinformation verändert sich zufällig. Das Marfan-Syndrom kann somit auch in Familien auftreten, die keine entsprechende Veranlagung aufweisen. 

Bindegewebsschwäche betrifft Frauen und Männer

Frauen sind häufiger von einem schwachen Bindegewebe betroffen als Männer. Dies liegt vor allem an der parallelen Anordnung der Bindegewebsfasern. Diese ermöglicht eine große Flexibilität, die vor allem in der Schwangerschaft wichtig ist. Großer Nachteil: Die darunter liegenden Fettzellen können sich so auch besser zwischen den Fasen durchdrücken und werden an der Oberfläche als Dellen sichtbar. Bei Männern hingegen sind die Kollagen- und Elastin-Fasern vernetzt, wodurch sich eine höhere Stabilität ergibt. Aber auch Männer können durch genetische Veranlagung und eine ungünstige Lebensweise eine Bindegewebsschwäche entwickeln.

Woran erkennt man schwaches Bindegewebe?

  • Neigung zu blauen Flecken
  • Dehnungsstreifen, Besenreiser, Krampfadern, Cellulite
  • Gefäßerweiterungen im Gesicht (Couperose, Rosazea)
  • Gebärmuttersenkung, Leisten- oder Nabelbruch
  • Hämorrhoiden
  • Bandscheibenvorfall

Was fördert eine Bindegewebsschwäche?

Eine ungesunde Ernährung, Übergewicht, Alkohol- und Nikotinkonsum können eine Bindegewebsschwäche begünstigen. Es entstehen Ablagerungen in den Gefäßen und das Bindegewebe wird schlechter versorgt. Eine Übersäuerung des Körpers wird ebenfalls mit einem schwachen Bindegewebe in Verbindung gebracht. Nimmt man über die Ernährung zu viel säurebildende Nahrungsmittel (vor allem tierische Produkte wie Fleisch und Milch) zu sich, können diese vom Körper nicht mehr ausreichend neutralisiert werden und reichern sich im Bindegewebe an.

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Was schadet dem Bindegewebe?

  • Natürlicher Alterungsprozess
  • Medikamente (z. B. Cortisol)
  • Übergewicht
  • Krankheiten (z. B. Marfan-Syndrom)
  • Hormonelle Veränderungen in Schwangerschaft und Wechseljahren
  • Ungesunde Ernährungsweise
  • Nikotin- und Alkoholkonsum
  • Stress und Schlafmangel

Was hilft gegen Bindegewebsschwäche?

Ausreichend Trinken

Das Bindegewebe besteht zum größten Teil aus Wasser. Um seine Funktionsfähigkeit zu erhalten, muss es daher ausreichend mit Flüssigkeit versorgt werden. Mindestens 1,5-2 Liter Wasser oder ungesüßter Tee pro Tag sind daher Pflicht.

Ausgewogene Ernährung

Eine pflanzliche Ernährungsweise, die viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte enthält, ist optimal für das Bindegewebe. Verarbeitete Lebensmittel und Fertigprodukte mit viel Salz sowie Zucker sollte man hingegen meiden. Auch Fleisch, Wurst und Milchprodukte sind nicht geeignet, da sie zu den säurebildenden Nahrungsmitteln zählen.

Sport

Sport steigert die Durchblutung und verbessert so den Nähr- und Sauerstofftransport in die Gewebe. 30 Minuten sportliche Betätigung (z. B. Schwimmen, Radfahren, Walking) pro Tag sind ideal, um ein schwaches Bindegewebe zu bekämpfen.

Faszientraining

Regelmäßiges Faszientraining oder Dehnen (z. B. auch in Form von Yoga) hilft, das Bindegewebe elastisch und widerstandsfähig zu halten.

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Ausreichend Schlaf und Entspannung

In der Nacht finden im Körper zahlreiche Regenerationsprozesse statt. Wachstumshormone werden ausgeschüttet, die auch die Kollagensynthese anregen. Deshalb ist es wichtig, auf genügend Schlaf und Entspannung zu achten. Zu hohe Stresspegel führen zu einer dauerhaften Ausschüttung des Stresshormons Cortisol. Dieses begünstigt den Abbau von Kollagen und kann unser Bindegewebe so schädigen.  

Massagen

Massagen sind ebenfalls sehr gut geeignet, dass Bindegewebe zu stärken. Auch hier wird die Durchblutung verbessert und zudem die darüberliegende Haut gestrafft. Gut geeignet sind Bürstenmassagen, die in kreisenden Bewegungen über den Körper ausgeführt werden.

 

Mehr Tipps, wie du dein Bindegewebe stärken kannst

Cellulite, Faszien & Co.: Stärke dein Bindegewebe mit Lysin

Was einnehmen bei Bindegewebsschwäche?

Wie bereits erwähnt, kann die richtige Ernährung dabei helfen, das Bindegewebe zu stärken. Die essentielle Aminosäure Lysin ist wichtig für die Bildung und Quervernetzung der Kollagen-Fasern. Eine ausreichende Zufuhr von Lysin über die Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel (wie Nutri-Plus Lysin-Kapseln) kann helfen, schwaches Bindegewebe zu stärken. Zudem sollte eine basische Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse bevorzugt werden. Hiermit liefert man dem Körper gleichzeitig auch genügend Vitamin C, welches ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Kollagensynthese spielt. Unterstützend für den Säure-Basen-Haushalt kann auch unser Basen-Pulver wirken.

Lysin-KapselnLysin Kapseln

Quellen:

Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) Patienteninformation Marfan-Syndrom – Was ist das? Abgerufen am 7.10.2021

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