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4 Tipps für mehr Selbstliebe im Alltag

Die Liebe zu uns selbst ist die wichtigste Basis für ein erfülltes und glückliches Leben. Wenn wir uns selbst mögen, haben wir Vertrauen in uns sowie unsere Fähigkeiten, stehen für unsere Bedürfnisse ein und können auch authentische sowie liebevolle Beziehungen zu anderen Menschen aufbauen.

Dabei hat Selbstliebe nichts mit Egoismus oder übertriebener Eitelkeit zu tun. Der Begriff beschreibt die Fähigkeit, sich selbst mit all seinen Schwächen und Stärken zu akzeptieren und wertzuschätzen. Das hört sich in der Theorie deutlich einfacher an als es in der Praxis ist. Statt uns anzunehmen und zu mögen, laufen wir meist unerreichbaren Idealen hinterher und wollen schöner, intelligenter oder einfach besser werden. Gesellschaft und Medien verstärken diesen Druck und vermitteln, dass es vermeintliche Makel oder Schwächen eher zu verstecken gilt. Sich selbst so annehmen wie man ist, fällt da manchmal schwer.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Nimm dir Zeit für dich und sei achtsam mit dir
  2. Sei dein bester Freund/deine beste Freundin
  3. Nutze Social Media achtsamer
  4. Sorge gut für dich

Wie entwickelt sich Selbstliebe?

Die Fähigkeit zur Selbstliebe ist stark durch unsere Kindheit geprägt. Wem es an Zuneigung und Akzeptanz durch die Eltern fehlte, hadert im Erwachsenenalter häufig mit dem Thema Selbstliebe. Negative Glaubenssätze wie „ich bin nicht gut genug“ oder „ich bin nicht liebenswert“ sind die größten Hindernisse, die unserer Selbstliebe im Weg stehen. Sie entstehen in unserer Kindheit und wir tragen sie – häufig unbewusst – mit uns durchs Leben. Auch traumatische Ereignisse wie Mobbing beeinflussen unser Selbstbild negativ. Ein Coaching oder eine Therapie können helfen, negative Glaubenssätze zu verändern, Traumen aufzuarbeiten und zu mehr Selbstakzeptanz zu finden.

In unserem Blogbeitrag geben wir dir zudem 4 Tipps, wie du mehr Selbstliebe in deinem Alltag zelebrieren kannst.

1. Nimm dir Zeit für dich und sei achtsam mit dir

Wer ständig durch das Außen abgelenkt wird und durch seinen Alltag hetzt, verliert den Kontakt zu sich selbst und seiner Intuition. Halte also immer wieder im Alltag inne, achte auf deine Gefühle und höre auf deinen Körper. Anspannung, Unzufriedenheit, Trauer oder Wut - wir haben gelernt, unangenehme Empfindungen zu verdrängen und zu funktionieren. Doch das geht auf Dauer zu Lasten deiner Bedürfnisse und Gesundheit. Achtsamkeitsübungen wie Meditation, Focusing oder Yoga können dir dabei helfen, zur Ruhe zu kommen und in dich hineinzuspüren. Plane diese Zeit mit dir bewusst in deinen Alltag ein und lasse es zur festen Routine werden.

2. Sei dein bester Freund/deine beste Freundin

Wenn es um uns selbst geht, sind wir in der Regel deutlich kritischer als bei anderen. Achte mal darauf, wie du mit dir selbst in deinem Alltag sprichst und frage dich, ob du das auch zu einem guten Freund/einer guten Freundin sagen würdest. Behandle dich selbst wie jemanden, der dir wichtig ist: Lobe dich, feiere dich, ermutige dich, tröste dich und sei geduldig mit dir.

Notiere einmal alle negativen Gedanken, die du im Laufe des Tages über dich denkst. Mache dir bewusst, dass diese Gedanken deine Realität formen. Achte auf negative Gedanken und stoppe dich direkt, wenn du wieder schlecht zu dir sprichst. Versuche stattdessen, dich für etwas zu loben, was du gut gemacht hast.

Wenn die Art und Weise, wie du über dich denkst, eher negativ geprägt ist, kann auch ein Erfolgs- oder Stärketagebuch helfen, diesen Blickwinkel zu ändern. Nimm dir täglich etwa 5 Minuten Zeit und notiere dir deine Stärken oder was du heute Gutes bewirkt hast. Die Übung wird dir mit der Zeit immer leichter fallen und du wirst merken, dass dein Umgang mit dir selbst liebevoller wird.

3. Nutze Social Media achtsamer

Sich mit anderen zu vergleichen, ist etwas vollkommen Normales. Im Idealfall kann es sogar nützlich sein und inspirieren oder zu Veränderungen anspornen. Problematisch ist es nur, wenn man sich ständig oder mit unerreichbaren Idealen vergleicht. Dank Social Media können wir uns mit der ganzen Welt vergleichen. Mit alten Schulfreunden, Prominenten, Influencern – jeder scheint erfolgreicher oder besser zu sein als wir. Das schwächt nachweislich unser Selbstwertgefühl und macht unglücklich. Wenn du also das nächste Mal durch die sozialen Netzwerke scrollst, solltest du dich also einmal bewusst fragen, welche Inhalte bei dir ein schlechtes Gefühl auslösen und warum du bestimmten Accounts folgst.

4. Sorge gut für dich

Ein wichtiger Bestandteil der Selbstliebe ist Selbstfürsorge. Damit ist gemeint, dass du dich gut um dich kümmerst. Entspannung, Bewegung, ausreichend Schlafen und eine ausgewogene Ernährung bilden dabei die Basis. Aber auch, sich selbst liebevoll zu behandeln und sich etwas gönnen, zählt dazu. Du kochst gerne für Freunde, aber für dich selbst ist dir der Aufwand zu groß? Du machst dich gerne schick, aber allein zuhause trägst du deine uralten Jogginghosen? Zeige dir selbst, dass du dir den Aufwand wert bist. Koche dir etwas Leckeres, gönne dir eine (Selbst-) Massage oder suche dir spannende Aktivitäten, die du alleine unternehmen kannst. Selbstfürsorge heißt nicht nur, alle Basis-Bedürfnisse ausreichend zu erfüllen, sondern sich auch gezielt Gutes tun und auf sich zu achten.

Das beinhaltet auch, dass du „Nein“ zu Dingen oder Menschen sagst, die dir nicht guttun. Eine Freundin verletzt ständig deine Gefühle oder dein Arbeitskollege macht gerne Späße auf deine Kosten? Sprich solche Dinge an und distanziere dich – falls sich nichts ändert – von Menschen, die dir nicht guttun. In diesem Fall ist das Nein zu den anderen, ein Ja zu dir.

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