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10% Tierschutz-Aktion im Januar: Deutsches Tierschutzbüro e.V

Die 10%-Tierschutz-Aktion kommt im Januar dem Verein Deutsches Tierschutzbüro zugute. In unserem Interview stellt uns der Vorsitzende Jan Peifer den Verein vor.

Lieber Jan, wir freuen uns, dass wir euch gemeinsam mit unseren Kunden/Kundinnen im Januar 2021 unterstützen können. Gerne würden wir euch und eure Organisation etwas näher kennenlernen und mehr über eure Arbeit erfahren.

Könnt ihr euch und eure Organisation kurz vorstellen?

Vielen lieben Dank vorab für diese tolle Möglichkeit für uns! Wir freuen uns sehr, dass ihr uns unterstützt und nicht nur uns, sondern vor allem die vegane, tierleidfreie Ernährung und Lebenseinstellung auf ein neues Level bringt!

Aber nun zu uns. Wir, das Deutsche Tierschutzbüro, sind ein eingetragener Verein, der sich rein aus Spenden finanziert. Unser Hauptanliegen als eine der führenden Tierrechtsorganisationen ist es, den Tieren eine Stimme zu geben. Dabei liegt unser Fokus auf der industriellen Massentierhaltung und Pelztierzucht, da hier die größte Ausbeutung und Tierquälerei weltweit stattfindet und wir dort nachhaltig am meisten für die Tiere verändern können.

Unsere Arbeit besteht daraus Missstände in der Tierhaltung aufzudecken und an die Öffentlichkeit zu bringen, was die Agrarindustrie der Gesellschaft versucht vorzuenthalten.

Wir sind ein kleines, schlagkräftiges Team von hauptamtlichen Mitarbeiter*innen, unterstützt durch ehrenamtliche Mitglieder. Gemeinsam engagieren wir uns tagtäglich mit viel Herzblut für die Rechte von Tieren. Dabei ist es für uns unabdingbar authentisch zu bleiben und stets durchdacht und professionell in jeder Situation zu handeln. Als bundesweit agierende Organisation sind wir gemeinsam mit einem großen Netzwerk aus Aktivist*innen, Medienpartner*innen und unseren Unterstützer*innen bestrebt, all unsere Energie, Kreativität und unser Wissen für die Tiere einzusetzen. Dabei arbeiten wir mit originellen, schlagfertigen und provokanten Ideen und Kampagnen, wie zum Beispiel die TRUCK YOU Kampagne, bei der wir mit einem umgebauten Tiertransporter durch deutsche Fußgängerzonen tourten um das Leid der transportierten Tiere für Menschen erfahrbar zu machen.

Für uns ist natürlich auch klar, dass wir im Namen der Tiere auch bereit sind, über Grenzen zu gehen. Wir kennen keine Angst und lassen uns auch von niemandem mundtot machen.

Unser übergeordnetes Ziel ist es, über verschiedenste Kanäle Menschen aufzuklären und sie in unsere Arbeit, auch im kleinen, privaten Rahmen mit einzubinden. Eines der schönsten Komplimente für uns ist, wenn sich Leute bei uns melden und uns mitteilen, dass sie durch einen unserer Berichte vegan wurden und sich dafür bedanken. Die bewusste Entscheidung zu einer veganen und somit tierleidfreien Lebensweise ist der Beitrag den jede*r von uns für die Tiere leisten kann. Sicher ist, dass wir nur gemeinsam unserer Vision von einer Gesellschaft näherkommen, in der alle Lebewesen gleichberechtigt sind.

Welche Vorhaben wollt ihr in naher Zukunft verwirklichen?

Wir wollen auch im Jahr 2021 aufdecken, unter welch grausamen Bedingungen so genannte „Nutztiere“ in Deutschland gehalten, gemästet, transportiert und geschlachtet werden.

Ganz konkret haben wir zeitnah geplant, die Zustände in einem Bio-Schlachthof zu dokumentieren und die Recherche der Öffentlichkeit zugängig zu machen. Denn viele Verbraucher*innen greifen aus vermeintlichen Tierschutzgründen gerne zu „Bio“ und denken, dass Tiere im Biosektor „besser“ behandelt werden. Das ist aber leider ein tragischer Trugschluss und genau das wollen wir mit einer großen Dokumentation darstellen.

Wie läuft ein typischer Arbeitsalltag bei dir ab?

Mein Arbeitsalltag ist sehr vielseitig und wenn ich mich am oben erwähnten Projekt mal orientiere, dann läuft meine bzw. unsere Arbeit wie folgt ab: uns wird Videomaterial aus einer Ferkelzucht, einer Mast, einem Milchbetrieb o.ä. zugespielt. In diesem Fall handelt es sich um einen Schlachthof mit Bio-Zertifizierung. Oft liegt uns dann mehr als 100 Stunden Video-Material vor, bei dem sofort die Sichtung gestartet werden muss, denn wir finden bei Verstößen gegen das Tierschutzgesetz müssen wir sofort handeln. Gehen wir davon aus, dass wir Verstöße auf den Aufnahmen finden, und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, wird umgehend das zuständige Veterinäramt eingeschaltet. In den nächsten Schritten sehen wir uns meist gezwungen bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Strafanzeige gegen die für die Tierqual Verantwortlichen zu stellen.

Um den Druck auf ALLE nun Verantwortlichen zu erhöhen gehen wir mit dem Material natürlich auch an die Öffentlichkeit. Das Videomaterial wird für die Veröffentlichung aufbereitet und häufig in Zusammenarbeit mit einem oder mehreren Medienpartnern präsentiert. Wichtig ist für uns an dieser Stelle auch zu sagen, dass es uns hierbei nicht darum geht einzelne Landwirte an den Pranger zu stellen. Wir wollen aufzeigen, dass das System „Nutztierhaltung“ das Problem ist.   

Nach der Veröffentlichung einer Recherche folgen i.d.R. Interviews, weitere Anfragen von Medienpartnern, Austausch mit Unterstützer*innen und wahrscheinlich schon die Vorbereitung der nächsten Recherche.

Wie werdet ihr die Spende der 10% Tierschutzaktion von Nutri-Plus verwenden?

Die Spende wird für eine unserer Undercover-Recherchen im Bereich Massentierhaltung eingesetzt werden. Mehr können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verraten.

Durch Corona sind auch uns 2020 Einbußen von rund 100.000 Euro entstanden und wir freuen und deshalb sehr über eure Initiative. Durch die Förderung gewinnen wir wertvolle Planungssicherheit und Unabhängigkeit für die kommenden Monate, um unsere Tierrechtsarbeit weiterhin so couragiert fortführen zu können.

Wie können unsere Kunden/Kundinnen euch weiterhin unterstützen?

Das können ganz verschiedene Ansätze in unterschiedlichen Abstufungen sein.

Wir freuen uns natürlich sehr über Spenden, auch in Form von Förderschaften, die uns mehr Planungssicherheit geben. Wie schon erwähnt finanziert sich unsere Tierrechtsarbeit rein über Spenden und wir sind sehr darauf bedacht den größtmöglichen Anteil, und dieser lag 2019 bei 93 % der Fördergelder, für unsere Undercover-Recherchen, Kampagnen und für unsere geretteten Tiere auf befreundeten Lebenshöfen zu verwenden. Wer hier gerne mehr erfahren würde, findet auf Seite 35 unseres Tätigkeitsberichts 2020 eine Auflistung unserer Einnahmen und Ausgaben. 

Bei unserem HerzensprojektTierpatenschaft mit Herz“ können Menschen symbolische (Geschenk-)Patenschaften abschließen und so unsere Arbeit mit unseren aus der Massentierhaltung und Pelztierzucht geretteten Tiere unterstützen. Das Schöne daran ist, dass es auch in regelmäßigen Abständen Patentreffen gibt, bei denen man die Tiere kennenlernen und ihnen auch oftmals ganz nah sein kann.

Aber auch einfach ein Like auf unserer Facebook-Seite oder wenn ihr uns auf Instagram unter deutsches_tierschutzbuero folgt unterstützt ihr uns! Und teilt gerne unsere Inhalte, so dass noch mehr Menschen von den grausamen Bedingungen in der Massentierhaltung und Pelztierzucht erfahren.

Und zu guter Letzt, weil ich auch weiß, dass es bei euch aus diesem Interview nicht rausgeschnitten wird* Leute, lebt vegan und bleibt dabei und seid somit ein positives, gesundes und mit Nutri-Plus auch noch mega-fittes Beispiel für eure Mitmenschen, die dadurch zum selber-mal-ausprobieren animiert werden.

Und als letzte Frage: Kanntet ihr Nutri-Plus und unsere Produkte bereits bevor ihr von der Spendenaktion erfahren habt?

Natürlich kennen wir euch! Zum einen weil Nutri-Plus und eure Kund*innen uns schon in der Vergangenheit großartig unterstützt habt und zum anderen sind unsere Sportler*innen im Team große Fans eurer Produkte und auch von euren Rezepten. Meine Favoriten sind um ehrlich zu sein vor allem eure Riegel und euer Cookie, aber da bin ich vermutlich nicht der einzige.

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